Luchs kehrt nach NRW zurück: Projekt zur Wiederansiedlung startet – NRW-Stiftung fördert. Aktuelle Fakten und Ausblick.
Nach rund 300 Jahren Abwesenheit könnte der Luchs bald wieder in Nordrhein-Westfalen heimisch werden. Die NRW-Stiftung unterstützt nun gemeinsam mit dem BUND Landesverband NRW ein groß angelegtes Wiederansiedlungsprojekt der streng geschützten Raubkatze.
Die Initiative Luchs NRW plant, zusammen mit dem BUND Landesverband NRW, die Rückkehr des Luchses nach NRW. Als ersten Schritt sieht das Wiederansiedlungsprojekt die Einrichtung einer Projektstelle vor, um die verschiedenen Aufgaben rund um die Rückkehr des Luchses zu koordinieren. Das Vorhaben wird von der NRW-Stiftung mit bis zu 144.000 Euro unterstützt (halloherne.de).
Der letzte Luchs in NRW wurde vor fast 300 Jahren erlegt. Ziel ist es, ab 2030 die ersten Exemplare kontrolliert in die Wildnis auszuwildern. Das Projekt setzt dabei auf enge Kooperationen mit Akteuren aus Jagd, Landwirtschaft, Wissenschaft, Stiftungen und Behörden sowie auf intensive Netzwerkarbeit und Öffentlichkeitsarbeit, um breite Akzeptanz zu schaffen (nrw-stiftung.de).
Der Luchs spielte als großer Beutegreifer einst eine wichtige Rolle im Ökosystem, diese war jedoch durch den Menschen nahezu komplett verloren gegangen. Die Wiederansiedlung dient dem Erhalt der Artenvielfalt und soll Populationen in NRW mit jenen in Nachbarländern vernetzen und den genetischen Austausch fördern. Das Projekt ist Teil des europaweiten Netzwerks Linking Lynx und steht im Austausch mit anderen Auswilderungsprojekten (nrw-stiftung.de).
Die Wiedereinbürgerung des Luchses wird als wichtiger Schritt für den Naturschutz bewertet. Neben dem ökologischen Mehrwert ist die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung essenziell für die Akzeptanz. Intensive Kommunikationsmaßnahmen und der Aufbau eines Informationsnetzwerks sind zentrale Bestandteile (halloherne.de).
Wenn das Projekt wie geplant fortschreitet, könnten die ersten Luchse ab 2030 in die Wälder NRWs zurückkehren. Die Umsetzung und Überwachung der Auswilderung erfolgen engmaschig, unterstützt von verschiedenen Institutionen und im Rahmen europaweiter Kooperationen (radiosauerland.de).
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