Die IHK macht Druck: Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz will ein Rüstungszentrum in den Rhein-Kreis Neuss holen und schreibt Landrätin Reinhold an.
Stell dir vor, ein riesiges Rüstungs- und Entwicklungszentrum entsteht quasi vor deiner Haustür – genau das könnte im Rheinischen Revier passieren. Und die IHK macht jetzt richtig Druck, damit das auch klappt. IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz hat nämlich einen zweiseitigen Brief persönlich an Landrätin Katharina Reinhold und die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis geschickt. Das Ziel: alle an einen Tisch bringen – oder zumindest alle unter einen Brief.1
Zum Hintergrund: NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) hatte Mitte Februar angekündigt, dass ihr Ministerium gemeinsam mit Rüstungskonzernen wie Rheinmetall ein Technologie- und Entwicklungszentrum plant – das sogenannte Production Launch Centre Defence, kurz PLCD. Der Plan ist, dass dieses Zentrum „ziemlich sicher“ im Rheinischen Revier landen soll. Und als möglicher Standort wird Grevenbroich gehandelt.1
Steinmetz will nun, dass Landrätin, Bürgermeister und alle anderen Hauptverwaltungsbeamten der zum Fördergebiet Rheinischen Revier gehörenden Kommunen am Mittleren Niederrhein gemeinsam ein Schreiben an die Entscheidungsträger der Landesregierung schicken – „mit dem wir uns geschlossen für eine Ansiedlung des PLCD in unserer Region aussprechen“. Ein gemeinsames Statement aller Beteiligten wäre laut Steinmetz ein richtig starkes Signal.1
Steinmetz liefert in seinem Brief gleich mehrere überzeugende Argumente, warum ein Standort am Mittleren Niederrhein einfach Sinn ergibt. Hier die wichtigsten Punkte auf einen Blick:1
Wenn das PLCD tatsächlich im Rhein-Kreis Neuss oder in Grevenbroich landet, wäre das ein echter Wirtschafts-Boost für die ganze Region. Steinmetz sieht die Städte und Gemeinden am Mittleren Niederrhein als idealen Standort – und er ist sichtlich dabei, alle relevanten Akteure zu mobilisieren, um diese Chance nicht zu verpassen.1
Klar ist: Die IHK zeigt hier, dass sie nicht einfach abwartet, sondern aktiv mitgestaltet. Ob Landrätin Katharina Reinhold und die Bürgermeister mitziehen und das gemeinsame Schreiben an die Landesregierung rausgeht, wird sich zeigen. Aber eines ist jetzt schon sicher – die Region meldet sich laut zu Wort. Wir bleiben für euch dran!1
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