Nach dem A46-Unfall bei Wuppertal blockierten Schaulustige die Rettungsgasse und behinderten Einsatzkräfte. Alle neuen Infos zum Vorfall hier im Überblick.
Die A46 bei Wuppertal ist wieder frei – doch der Unfall vom 26. Juli 2026 sorgt weiter für Schlagzeilen. Nicht nur wegen des heftigen Crashs selbst, sondern auch wegen dem, was danach passierte: Schaulustige haben die Rettungsgasse blockiert und damit den Einsatz der Rettungskräfte massiv behindert.1
Wir hatten in einem früheren Beitrag bereits über den Unfall berichtet, bei dem ein 35-Jähriger mit seinem Audi in eine Verkehrsleittafel gekracht war. Die Tafel sollte den Verkehr wegen einer Baustelle von der Autobahn ableiten – der Aufprall war so gewaltig, dass Trümmerteile bis auf die Gegenfahrbahn flogen.2
Jetzt kommt raus: Mehrere Gaffer hatten ihre Autos einfach im Weg abgestellt und damit die Rettungsgasse dichtgemacht. Das Ergebnis? Einsatzkräfte konnten zunächst nicht zur Unfallstelle durchkommen – eine Situation, die Leben hätte kosten können.1
Die Polizei zeigte sich entsprechend verärgert und sprach von einem regelrechten Trümmerfeld auf der Fahrbahn. Dass da dann noch Schaulustige den Einsatz ausbremsen, macht die ganze Sache noch absurder.1
Die gute Nachricht: Die Sperrung der A46 zwischen Elberfeld und Barmen ist inzwischen wieder aufgehoben. Die Bergungsarbeiten auf der Autobahn sind abgeschlossen.1 Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack – denn das Verhalten der Gaffer zeigt mal wieder, wie rücksichtslos manche Menschen in solchen Momenten agieren.
Es klingt eigentlich selbstverständlich, ist es aber offenbar nicht: Wenn du an einem Unfall vorbeifährst, halt die Rettungsgasse frei, leg das Handy weg und fahr weiter. Das Filmen und Anstarren kostet wertvolle Sekunden – und die können im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden. Die Polizei Wuppertal und die Autobahnpolizei Düsseldorf ermitteln weiter.1
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