Nach den Schüssen auf ein Kölner Uhrengeschäft hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Ein dritter Täter ist weiterhin auf der Flucht.
Die Geschichte um das beschossene Uhrengeschäft in der Kölner Innenstadt geht weiter – und diesmal gibt’s richtig News. Die Polizei hat nämlich zwei Verdächtige geschnappt! Wir erinnern uns: Erst gab’s Schüsse auf den Laden, jetzt die ersten handfesten Ermittlungserfolge.1
Am frühen Mittwochmorgen (21. Oktober) gegen 3.50 Uhr hörten mehrere Anwohner schussähnliche Geräusche aus dem Bereich der Breite Straße. Klar, dass die sofort die Polizei alarmiert haben. Zeugen konnten direkt im Anschluss beobachten, wie drei Personen auf E-Scootern über die St. Apern-Straße abgehauen sind.1
Und hier kommt der Clou: Ein Mitarbeiter der polizeilichen Videobeobachtung hat zeitgleich drei E-Scooter-Fahrer entdeckt, die über die Hohenzollernbrücke Richtung Deutz unterwegs waren. Dank dieser Beobachtung und aufmerksamer Zeugen konnten Streifenteams kurz darauf zwei der Verdächtigen auf der Deutz-Mülheimer-Straße in Höhe des Messegeländes stoppen. Der dritte im Bunde ist allerdings in Richtung Zoobrücke geflüchtet.1
Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um einen 18-Jährigen und einen 42-Jährigen. Bei der Durchsuchung des 42-Jährigen wurde dann auch eine Schusswaffe sichergestellt – das dürfte für die Ermittler ein wichtiger Fund sein.1
Am Tatort selbst, im Bereich Breitestraße/Gertrudenstraße, entdeckten die Beamten mehrere Einschusslöcher in der Fassade des Uhrengeschäfts sowie Patronenhülsen direkt auf dem Gehweg davor. Am Vormittag waren dann die Spezialisten der Spurensicherung vor Ort, um alles ganz genau unter die Lupe zu nehmen.1
Nach dem dritten mutmaßlichen Beteiligten wird aktuell noch gefahndet. Beschrieben wird er mit einer dunklen Kappe und einem Ziegenbart. Seine Identität ist bislang noch unklar – die Ermittlungen dazu laufen auf Hochtouren.1
Was genau hinter der Tat steckt, ist bisher noch nicht geklärt. Die Polizei prüft aktuell, ob es Bezüge zu vorherigen Schussabgaben auf das Geschäft gibt – es könnte also sein, dass das nicht der erste Vorfall dieser Art war. Weitere Vernehmungen und kriminaltechnische Untersuchungen stehen noch aus.1
Die beiden Festgenommenen sollten noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt werden. Es bleibt also spannend, wie es in diesem Fall weitergeht.1
Die Kriminalpolizei bittet weiterhin um Hinweise – vor allem natürlich zum flüchtigen dritten Verdächtigen. Wer Angaben zur Tat machen kann, meldet sich am besten telefonisch unter 0221 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.1
Wir bleiben für euch dran und halten euch auf dem Laufenden, sobald es neue Infos zu diesem Fall gibt.
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