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Schwitzen hilft nicht mehr: Warum die Hitze in NRW gerade so brutal ist
2. August 2026

Die Hitze in NRW ist gerade besonders brutal – der Grund ist der hohe Taupunkt. Wann endlich Abkühlung kommt, erfahrt ihr hier.

Die Hitze in NRW ist gerade auf einem anderen Level

36 Grad, klebrige Luft und Nächte, in denen man einfach nicht zur Ruhe kommt – die Hitze in NRW macht gerade wirklich keinen Spaß. Aber warum fühlt es sich aktuell so viel schlimmer an als sonst? Die Antwort steckt nicht im Thermometer, sondern in der Luft selbst.1

Das steckt hinter dem Quälgefühl

Das Zauberwort heißt Taupunkt. Der zeigt an, wie viel Wasserdampf gerade in der Luft steckt – und der ist momentan in NRW mit rund 20 Grad klar im drückenden Bereich. Klingt abstrakt, aber die Auswirkungen spürt ihr sofort: Euer Körper versucht, sich durch Schwitzen zu kühlen. Das funktioniert aber nur, wenn der Schweiß auf eurer Haut verdunsten kann. Genau diese Verdunstung entzieht dem Körper die Wärme.1

Das Problem: Bei so viel Feuchtigkeit in der Luft ist kaum noch Platz für weiteren Wasserdampf. Der Schweiß läuft also einfach ab – ohne jede Kühlwirkung. Euer Körper arbeitet auf Hochtouren und ihr fühlt euch trotzdem wie in einer feuchten Decke eingewickelt. Willkommen in NRW, Anfang August 2026.1

Tropennacht und Gewitter – das kommt auf euch zu

Als wäre der Tag nicht schon genug, macht auch die Nacht zu Dienstag keine Pause. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet Tiefstwerte zwischen 17 und 24 Grad – vielerorts also eine echte Tropennacht, von Erholung keine Spur.1

Obendrauf kommt ab Montagnachmittag steigende Gewittergefahr. Laut DWD sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich, vereinzelt auch Unwetter. Also: Fenster im Blick behalten und lieber einmal mehr die Wetterapp checken.1

Wann wird’s endlich besser?

Tommy Kühnlein von Wetteronline macht zumindest ein bisschen Hoffnung: „Ab Dienstag gehen die Temperaturen im Westen etwas zurück. Die Schwüle hält sich trotzdem hartnäckig. So richtig durchatmen können wir deshalb noch nicht.“1

  • Dienstag: Höchstwerte zwischen 30 und 34 Grad, in Hochlagen um 28 Grad – weiter Gewittergefahr mit Starkregen und Hagel
  • Mittwoch: 28 bis 32 Grad, in Hochlagen 26 Grad – nur noch geringe Gewittergefahr am Nachmittag
  • Nacht zu Donnerstag: Endlich! Tiefstwerte zwischen 14 und 17 Grad – landesweit echte Abkühlung in Sicht

Das alles passiert übrigens vor dem Hintergrund, dass NRW im Juli 2026 einen historischen Negativrekord verzeichnet hat: Es war nach vorläufigen Berechnungen der trockenste Juli seit Beginn der Messgeschichte.1

So kommt ihr halbwegs durch die Hitzewelle

Wer die nächsten Tage überstehen will, ohne komplett durchzudrehen, sollte ein paar Dinge im Kopf behalten: Viel trinken, Rollläden tagsüber unten lassen und in der Nacht – wenn’s doch mal etwas kühler wird – Stoßlüften. Und vor allem: Nicht wundern, wenn Schwitzen gerade einfach nichts hilft. Das ist Physik, kein persönliches Versagen.1

Aktuelle Wetterinfos und alles, was euch in NRW bewegt, findet ihr immer auf antenne.nrw.

Quellen

  1. Schwitzen reicht nicht mehr – warum die Hitze in NRW jetzt besonders quälend wird – 24Rhein


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