So läuft eine Landtagswahl in NRW ab: Alles Wichtige zum Ablauf, Wahlrecht und Hintergründen im Überblick.
Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen (NRW) entscheiden darüber, wie die politische Landschaft des bevölkerungsreichsten Bundeslandes gestaltet wird. Dabei gibt es klare Abläufe, Fristen und Regularien, die für alle Wählerinnen und Wähler gelten.
Die Landtagswahl in NRW legt fest, welche Parteien und Abgeordneten im Düsseldorfer Landtag über Gesetze, Haushalt und wichtige Landesfragen bestimmen. Die Wahl findet nach klar geregelten demokratischen Grundsätzen statt.
Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsbürger ab 18 Jahren, die seit mindestens 16 Tagen ihren Hauptwohnsitz in NRW haben. Jeder Wähler hat zwei Stimmen: Mit der Erststimme wird ein Direktkandidat aus dem eigenen Wahlkreis gewählt, mit der Zweitstimme eine Landesliste einer Partei.
Der nordrhein-westfälische Landtag besteht aus mindestens 181 Abgeordneten. Kommt es zu Überhang- und Ausgleichsmandaten, kann sich diese Zahl erhöhen. Die Sitzverteilung richtet sich nach den Anteilen der Zweitstimmen der Parteien.
NRW ist das einwohnerstärkste Bundesland Deutschlands und spielt bei bundesweiten politischen Weichenstellungen eine Schlüsselrolle. Ergebnisse der Landtagswahl in NRW haben daher oft Signalwirkung – sowohl für die Landespolitik als auch im Bund.
Die nächste Landtagswahl in NRW folgt dem festen Zeitplan: Sie findet regelmäßig alle fünf Jahre statt. Sobald der Termin näher rückt, erhalten Wahlberechtigte ihre Wahlbenachrichtigung und können sich ausführlich zum Ablauf informieren.
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