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Upgrade für ein Wahrzeichen: Der Kölner Dom hat einen brandneuen Aufzug!
24. Juli 2026

Der Kölner Dom hat nach 24 Jahren einen nagelneuen Spezialaufzug bekommen – was der kann und was er gekostet hat, erfährst du hier.

Tschüss, klapprige Kabine – hallo Spezialanfertigung!

Wer kennt’s nicht: Irgendwann lohnt sich die Reparatur einfach nicht mehr. So ging es auch dem alten Bauaufzug des Kölner Doms – und der hat jetzt ein richtig cooles Upgrade bekommen. Nach 24 Jahren im Dienst wurde der in die Jahre gekommene Lastenaufzug durch eine echte Spezialanfertigung ersetzt. Für eines der bekanntesten Wahrzeichen ganz NRWs natürlich nichts weniger als das Beste!1

Was steckt hinter dem neuen Aufzug?

Der neue Bauaufzug stammt vom süddeutschen Hersteller Geda und ist ein Personen- und Materialaufzug des Typs BL-2000 – aber nicht einfach von der Stange. Die Anlage wurde eigens für den Kölner Dom angefertigt und ist laut Dombauhütte „speziell auf die Anforderungen der laufenden Bau- und Restaurierungsarbeiten abgestimmt“. Die wettergeschützte Kabine kommt mit praktischen Sichtfenstern, erfüllt alle modernen Sicherheitsstandards und schafft satte zwei Tonnen Traglast. Das bedeutet: Selbst schwere Werksteine und die massiven Wasserspeier kommen jetzt komfortabel in die oberen Stockwerke des Doms.1

Warum der Wechsel? Technischer Leiter Michael Bastgen bringt es auf den Punkt: „Der alte Bauaufzug war so weit in die Jahre gekommen, dass sich die Reparatur- und Unterhaltungskosten einfach nicht mehr gelohnt haben.“1 Der Vorgänger war seit 2002 im Einsatz – also höchste Zeit für frischen Wind in der Kabine!

Millimeterarbeit vor dem Dom

Der Einbau war logistisch alles andere als ein Kinderspiel. Ende März startete die Demontage des alten Aufzugs, anschließend wurde die Bodenplatte abgebrochen und neu gegossen. Im April und Mai folgte dann der Aufbau des neuen Modells – und dafür rückte ein 150-Tonnen-Mobilkran der Bergheimer Firma Wasel an. In echter Millimeterarbeit wurden die schweren Mastsegmente eingehoben, miteinander verbunden und mit Streben am Dom verankert. Das Ganze gleichzeitig mit den laufenden Bauarbeiten zur Umgestaltung der nördlichen Domumgebung auf der Trankgasse – kein leichtes Unterfangen!1

„Schnurrt wie ein Kätzchen“

Am 25. Mai wurde der neue Aufzug offiziell in Betrieb genommen – und läuft seitdem reibungslos. Dombaumeister Peter Füssenich schwärmt: Der Aufzug „schnurrt wie ein Kätzchen“. Pro Fahrt können jetzt bis zu 23 Personen auf die Plattform in rund 50 Metern Höhe transportiert werden. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeiter der Dombauhütte, sondern auch alle, die an einer Dachführung über die Kathedrale teilnehmen – komfortabler als je zuvor!1

Wer hat das bezahlt?

Im Wirtschaftsplan ist für das Projekt ein Betrag von 400.000 Euro veranschlagt. Finanziert wurde die neue Anlage vollständig durch den Zentral-Dombau-Verein zu Köln (ZDV). Füssenich betont die Bedeutung dieser Unterstützung: „Der Zentral-Dombau-Verein trägt seit Generationen entscheidend dazu bei, dass die notwendigen Arbeiten am Dom kontinuierlich und auf hohem Niveau fortgeführt werden können.“1

Und der Aufzug ist weit mehr als nur ein praktisches Transportmittel. Für Füssenich ist er „eine zentrale Arbeitsgrundlage für die tägliche Arbeit an einem Bauwerk dieser Dimension. Viele Maßnahmen an Fassaden, Türmen und Gerüsten wären ohne ihn logistisch kaum möglich.“1 Kurz gesagt: Ohne diesen Aufzug würde am Kölner Dom so einiges stillstehen.

Ein Upgrade, das sich sehen lassen kann

Der neue Bauaufzug ist ein echtes Statement – modern, sicher und speziell auf die Bedürfnisse eines der beeindruckendsten Bauwerke Deutschlands zugeschnitten. Ob du das nächste Mal bei einer Dachführung mitfährst oder einfach von unten staунst: Der Kölner Dom ist und bleibt ein echtes Highlight in NRW. Wir von Antenne NRW sind gespannt, was die Dombauhütte mit dem neuen Upgrade alles möglich macht!

Quellen

  1. Spezialanfertigung: Warum der Kölner Dom einen neuen Aufzug hat – Kölner Stadt-Anzeiger


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