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Vermisster Tourist in Duisburg wieder aufgetaucht: Die Auflösung
29. Oktober 2026

Der seit Sonntag vermisste philippinische Tourist (68) aus Duisburg ist wieder aufgetaucht. Alle Infos zur Auflösung des Vermisstenfalls nach tagelanger Suche.

Gute Nachrichten nach tagelanger Suche

Aufatmen bei der Familie eines 68-jährigen Touristen von den Philippinen: Der Mann, der in Duisburg seit Sonntag als vermisst galt, ist wieder da. Wie die WAZ berichtet, tauchte der Senior in Dormagen wieder auf. Wie er dorthin gekommen ist, bleibt bislang unklar – schließlich war er ohne Geld, Personaldokumente und Handy unterwegs.

In einem früheren Beitrag haben wir schon über den Fall berichtet: Der Mann war erstmals bei seiner Tochter in Duisburg-Wanheimerort zu Besuch. Am Sonntag gegen 14 Uhr verließ er die Wohnung an der Schmiedestraße, um einen Spaziergang zu machen – und kehrte einfach nicht mehr zurück.

Warum die Suche so schwierig war

Die Polizei Duisburg hatte bei der Suche mit einigen erschwerten Bedingungen zu kämpfen. Laut Radio Duisburg ist der Senior auf Herzmedikamente angewiesen, hatte sein Portemonnaie samt Personaldokumenten aber nicht dabei. Auch Bargeld oder Karten führte er nicht mit sich. Erschwerend kam hinzu: Der Mann spricht weder Deutsch noch Englisch und kennt sich in der fremden Umgebung überhaupt nicht aus.

Tagelang waren deshalb Einsatzkräfte unterwegs, um den Vermissten zu finden. Besonders in den Stadtteilen Neudorf und Wanheimerort fiel Anwohnern die auffällig hohe Anzahl an Streifenwagen auf, wie die WAZ schreibt.

Öffentlichkeitsfahndung brachte den Durchbruch

Weil die Suche zunächst erfolglos blieb, schaltete die Polizei Duisburg die Öffentlichkeit mit ein. Laut einer Pressemitteilung der Polizei Duisburg wurde eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem vermissten philippinischen Touristen gestartet und ein Foto des Mannes veröffentlicht. Beschrieben wurde er als etwa 1,70 Meter groß, mit hagerer Statur, kurzen graumelierten Haaren und einer Operationsnarbe unter einem Schulterblatt. Zuletzt trug er eine dunkelgraue Wollmütze, eine schwarze Steppjacke, schwarze Handschuhe und vermutlich weiße Turnschuhe.

Diese Maßnahme zeigte Wirkung: Kurz nach der Veröffentlichung des Fahndungsfotos nahm der Fall ein gutes Ende, wie die WAZ berichtet.

Fazit

Für die Familie des 68-Jährigen dürfte die Erleichterung riesig sein. Der Fall zeigt aber auch, wie wichtig die Mithilfe der Bevölkerung bei solchen Vermisstenfällen sein kann – gerade wenn Betroffene sprachlich und örtlich völlig auf sich allein gestellt sind.

Quellen


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