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Warum Düsseldorfer Geschäfte verstärkt Merchandise anbieten

Immer mehr Düsseldorfer Geschäfte setzen auf Merchandise. Trikots und Shirts locken die Kunden – eine lohnenswerte Strategie?

Merchandise in Düsseldorf: Ein wachsender Trend

In Düsseldorf setzen immer mehr Geschäfte auf eigene Merchandise-Produkte, um sich von der Konkurrenz abzuheben und eine Markenbindung zu schaffen. Trikots, Shirts und verschiedene Werbeartikel sind mittlerweile in zahlreichen Cafés, Bäckereien und Clubs zu finden. Diese Entwicklung wirft die Frage auf: Lohnt sich das Geschäft für die Inhaber?

Boxclub Ippo berücksichtigt Trends

Der Ippo-Club, gegründet von Armin Becirevic, ist ein Beispiel für diesen Trend. Neben Box- und Fitnesstrainings vertreibt der Klub verschiedene Merchandise-Artikel. „Es ist wichtig, dass sich die Leute mit unserem Club identifizieren können“, betont Becirevic. Die Artikel sind nicht nur sportlich, sondern auch alltagstauglich und werden in einem Online-Shop angeboten. Bestellungen aus der ganzen Welt unterstreichen die zunehmende Sichtbarkeit des Clubs.

Kaffeerösterei Schvarz Kaffee und ihre kreativen Designs

Die Düsseldorfer Rösterei Schvarz Kaffee, betrieben von Arthur Fuchs, folgt ebenfalls diesem Beispiel. „In Australiens und den USA ist es schon lange üblich, dass Cafés Merchandise anbieten“, erklärt Fuchs. Die Produkte werden von lokalen Künstlern gestaltet und stärken nicht nur die Marke, sondern bieten auch zusätzliche Einnahmen. Allerdings verzeichnen die Kunden meist beim Kauf eines Kaffees Interesse an den Merchandise-Artikeln, die als Geschenkartikel fungieren.

Emotionale Bindung durch Merchandise

Laut einer Studie des Zukunftsforums Deutschland fördern Merchandise-Artikel die emotionale Bindung zu den Unternehmen. 70 Prozent der Kunden können sich an den Namen des Anbieters erinnern, und 78 Prozent empfehlen das Unternehmen weiter. Im Sport- und Musiksektor kann der Verkauf von Merchandise-Artikeln erheblich zum Umsatz beitragen.

Bäcker Bulle und ihr Ansatz

Jannis Rippin, der Geschäftsführer der Bäckerei Bulle, hat ebenfalls Merchandise in sein Sortiment aufgenommen. „Es ist für unsere Markenbildung wichtig“, sagt er. Die Tatsache, dass Kunden selten Merchandise allein kaufen, beeinträchtigt seine wirtschaftlichen Überlegungen nicht. Der Fokus auf Markenbindung steht im Vordergrund.

Investitionen und Herausforderungen

Die Herstellung von Merchandise erfordert Investitionen, insbesondere für kleinere Unternehmen. Becirevic produziert kleinere Auflagen von etwa 100 Shirts pro Design, um die Kosten zu optimieren. Die Einnahmen werden sofort in neue Produkte reinvestiert.

Die wachsende Präsenz von Merchandise in Düsseldorf zeigt, dass viele Geschäfte diese Strategie als Möglichkeit zur Kundenbindung und Markenbildung entdecken. Auch wenn der wirtschaftliche Erfolg variieren kann, spielt die emotionale Bindung eine entscheidende Rolle.

Quelle: Rheinische Post

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