Ein Unwetter überraschte Kanuten im Rhein und führte zum Kentern ihres Bootes. Feuerwehr und weitere Rettungskräfte waren im Einsatz.
Am Donnerstagabend gerieten vier Kanuten aufgrund plötzlicher Sturmböen im Rhein in eine kritische Situation. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:16 Uhr Höhe des Robert-Lehr-Ufers, als die Wassersportler unerwartet in Not gerieten und ihr Boot kenterten.
Nach der Alarmierung rückten zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) und DRK-Wasserwacht aus. Bei ihrer Erkundung sichteten sie die vier Kanuten, die im Wasser trieben und sich an ihrem umgekippten Boot festhielten. Glücklicherweise brauchte die Feuerwehr nicht aktiv eingreifen, denn die Strömung führte die Kanuten in eine schmale Buhne, wo sie sich selbst in Sicherheit bringen konnten.
Die schnell eintreffende Besatzung eines Rettungsbootes konnte Entwarnung geben: Alle vier Personen waren unverletzt. Sie wurden an Land durch den Rettungsdienst untersucht. Das Kanu selbst wurde von der Feuerwehr gesichert und später durch die DLRG geborgen, um weitere Gefahren zu vermeiden.
Der plötzliche Wetterumschwung mit Blitz und kurzen Sturmböen kam für die Kanuten überraschend, während sie auf dem Weg in den Yachthafen an der Rotterdamer Straße waren. Zuvor hatten sie in der Kribbe Schutz gesucht, gerieten jedoch in Schwierigkeiten, als eine starke Windböe zusammen mit einer Welle ihr Boot zum Kentern brachte.
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte an dem Rettungseinsatz beteiligt.
Quelle: Rheinische Post
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