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WLE-Strecke Münster–Sendenhorst genehmigt: Bahnreaktivierung nimmt Fahrt auf
5. Februar 2026

WLE-Strecke Münster–Sendenhorst genehmigt: Plan für Bahnreaktivierung, neue Haltepunkte und Akku-Züge. Aktueller Überblick.

Worum es geht

Die Reaktivierung der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE)-Strecke zwischen Sendenhorst und Münster ist offiziell genehmigt. Der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Münster vom Februar 2026 ebnet den Weg für den Ausbau dieser wichtigen Bahnverbindung im Münsterland und damit für eine neue, schnelle Anbindung von Stadt und Umland. ms-aktuell.de

Die wichtigsten Fakten

Mit der nun vorliegenden Zulassung kann der rund 21 Kilometer lange Abschnitt grundlegend erneuert werden. Vorgesehen sind die Erneuerung des Oberbaus, Anpassungen an Bauwerken und Bahnübergängen, der Bau neuer Bahnsteige, ein zweigleisiger Streckenabschnitt für Zugbegegnungen sowie Maßnahmen zur Entwässerung. Die entsprechenden Unterlagen sind ab dem 23. Februar 2026 öffentlich einsehbar, anschließend laufen die erforderlichen Auslegungs- und Klagefristen. ms-aktuell.de

Hintergrund

Die WLE hatte den Antrag zur Streckenreaktivierung bereits im Jahr 2020 eingereicht. Die Strecke gilt als Schlüsselprojekt für den Ausbau des regionalen Schienenverkehrs. Oberbürgermeister Tilman Fuchs sieht die neue Verbindung als wichtigen Baustein für die Mobilitätswende, da die Züge künftig deutlich kürzere Fahrzeiten ermöglichen: von Wolbeck bis zum Hauptbahnhof Münster rund 15 Minuten, von Sendenhorst bis Münster etwa 30 Minuten. Prognosen gehen von mehr als 10.000 Fahrgästen pro Werktag aus. ms-aktuell.de

Neue Haltepunkte und Mobilität

Im Stadtgebiet Münster entstehen fünf neue Haltepunkte: Halle Münsterland, Loddenheide, Gremmendorf, Angelmodde und Wolbeck. Dort errichtet die Stadt Münster sogenannte Mobilstationen mit freien Fahrradstellplätzen, wettergeschützten Leezenboxen und Flächen für Car-Sharing. Besonders große Fahrradabstellanlagen sind in Gremmendorf und Wolbeck geplant. ms-aktuell.de

Batteriezüge und Taktung

Zum Einsatz kommen moderne Akku-Züge, die am Hauptbahnhof Münster geladen werden und Oberleitungen überflüssig machen. Vorgesehen ist ein dichter Fahrplan: drei Züge pro Stunde bis Wolbeck, zwei davon weiter bis Sendenhorst – jeweils in beide Richtungen. ms-aktuell.de

Einordnung für NRW und Ausblick

Das Projekt wird als erster Schritt für die künftige S-Bahn Münsterland gesehen. Langfristig soll das Netz nach diesem Vorbild ausgebaut und damit der Nahverkehr in der gesamten Region gestärkt werden. Die Baukosten belaufen sich laut Diskussion auf rund 130 Millionen Euro. Vor der Betriebsaufnahme müssen u. a. neue Gleise, Signaltechnik sowie Infrastruktur am Hauptbahnhof Münster umgesetzt werden, letzteres wird separat geplant. Oberbürgermeister Fuchs zeigt sich zuversichtlich, dass die notwendigen Beschlüsse stehen und die Umsetzung nun schnell erfolgt. ms-aktuell.de

Quellen

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