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Zertifizierung: Krefelds Weg zur mittelstandsfreundlichen Verwaltung
5. Mai 2026

Krefeld setzt auf mittelstandsfreundliche Verwaltung und prüft Verbesserungen durch Unternehmensbefragung.

Worum es geht

Die Stadt Krefeld arbeitet an ihrer Zertifizierung als „Mittelstandsfreundliche Kommunalverwaltung“. Seit Juli 2021 ist sie Teil der Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen. Ziel ist es, die Servicequalität für kleine und mittelständische Unternehmen zu steigern und das RAL-Gütezeichen zu erhalten. Eine flankierende Unternehmensumfrage liefert dabei wichtige Hinweise auf Handlungsfelder.

Die wichtigsten Fakten

Krefeld verfolgt die Zertifizierung mit systematischem Vorgehen: Mitgliedschaft im Verein, interner Testlauf (Pre-Audit-Phase), anschließende Befragung von 1.723 Führungskräften mit 125 Rückmeldungen und einer Quote von 7,3 Prozent, die als repräsentativ bewertet wird. 53,08 % der befragten Unternehmen hatten Kontakt zu Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten, 50,77 % zu Bauangelegenheiten.

Hintergrund: Was ist das RAL-Gütezeichen?

Das RAL-Gütezeichen „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“ wird durch die Einhaltung von 14 Service- und Gütekriterien vergeben. Die Kriterien betreffen Bearbeitungszeiten, Transparenz, Kommunikation und Verlässlichkeit im Umgang mit Anliegen kleiner und mittelständischer Unternehmen. Falls Krefeld das Zertifikat erhält, wäre sie die einzige kreisfreie Großstadt und einwohnerstärkste Kommune in der Gemeinschaft InsiderKrefeld Ausgabe.

Die Umfrage und ihre Ergebnisse

Laut Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, ergab die Unternehmensbefragung deutlichen Verbesserungsbedarf – speziell im Bereich Bearbeitungsdauer, Status-Transparenz und Kommunikation. Besonders häufig wurde eine „Vorgangsbestätigung“ gewünscht, die über Bearbeitungsfristen und Verfahrensstände Auskunft gibt. Auch eine Information zur Vollständigkeit eingereichter Unterlagen gilt als unerlässlich.

Dialog und digitale Angebote im Fokus

Die Unternehmen fordern zudem die Wiedereinführung wirtschaftsrelevanter Sprechstunden sowie Bauberatungen – vorzugsweise wahlweise analog oder digital. Die Kommunikation zwischen Verwaltung und Unternehmen soll verstärkt und die Informationen besser zugänglich gemacht werden, zum Beispiel über Websites, Flyer oder Broschüren. Angel Alava-Pons, Referent für Wirtschaft und Internationales und RAL-Audit-Koordinator, hebt die Bedeutung des kontinuierlichen Austauschs hervor, um Missverständnisse zu vermeiden.

Perspektive für Krefeld und NRW

Die Krefelder Verwaltung sieht noch „Luft nach oben“, insbesondere bei der Bearbeitungszeit von Baugenehmigungen – hier sind kürzere Fristen und transparentere Abläufe gefragt. Insgesamt stärkt die Initiative laut den Verantwortlichen die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Krefeld und gibt Impulse zur Weiterentwicklung von Service und Verwaltung in NRW.

Quellen

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