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Frank Fussbroich feiert Kölner Kult-Disco: „Ich fand’s geil da“
16. August 2026

Frank Fussbroich schwelgt in Erinnerungen an die legendäre Bhagwan-Disco in Köln – und löst damit eine Nostalgie-Welle im Netz aus.

Eine Disco, die eine ganze Generation prägte

Wer in den 80ern in Köln jung war, kennt sie: die Bhagwan-Disco. Die kleine Baggy auf der Brabanter Straße und später die legendäre große Baggy am Ring – das waren keine gewöhnlichen Clubs. Das waren Orte, an denen ganze Jugendjahre versenkt wurden, und zwar auf die beste Art und Weise. Jetzt hat TV-Bekanntheit Frank Fussbroich (58) auf Facebook nostalgische Erinnerungen geweckt – und das Netz dreht durch.1

So fing alles an

1982 eröffneten Bhagwans Kölner Jünger die erste Sannyas-Disco der Welt auf der Brabanter Straße – und das aus der reinsten Not heraus. Die Meditationen wurden den Nachbarn zu laut, also brauchte es neue Räume. Was dann passierte, hat wohl niemand so richtig kommen sehen: Die Massen strömten rein.1

Die Läden waren anders als alles, was Köln kannte: helle Räume, weiße Wände, eine riesige Tanzfläche. Ein Jahr später musste eine zweite Location her – die große Baggy am Ring, mit Platz für bis zu 2.000 Menschen. Das Belgische Viertel bekam neue Spitznamen: „Sannyas City“ und „Quartier Rajneesh“. Während die Eltern die Nase rümpften, tanzten ihre Kinder die Nächte durch.1

„Ich fand’s geil da“ – Frank Fussbroich bringt die Nostalgie zurück

Frank Fussbroich hat jetzt mit einem simplen Facebook-Post und einem Erinnerungsfoto eine Welle losgetreten. Sein Kommentar? Kurz, knapp und auf den Punkt: „Ich fand’s geil da.“ Mehr brauchte es nicht, um die ehemaligen Stammgäste in den Kommentaren komplett aus der Fassung zu bringen.1

Die Erinnerungen sprudeln nur so raus:

  • „Legendär, und danach ging es zu ‚Wurst Willy‘ an der Ecke.“ – Markus1
  • „Da war ich jedes Wochenende, hab von 1983 bis 1988 in Köln studiert. Es war die beste Zeit.“ – Oliver1
  • „Jahrelang jeden Samstag in die kleine Bhagwan abtanzen, Absacker im Santa Marlena und nach Hause duschen.“ – Karin1
  • „War ’ne geile Zeit die 80er.“ – Petra1

Und dann ist da noch Sab, der nochmal einen Blick in die alten Räumlichkeiten werfen durfte – und dabei fast geweint hat. Kann man verstehen.1

Das Ende einer Ära

1986 löste sich die Kölner Kommune auf, die kleine Baggy schloss. Die große Baggy am Ring hielt durch – bis zum 22. Oktober 1995, nach zwölf Jahren. Nicht wegen schlechter Geschäfte, ganz im Gegenteil: Die Disco lief super. Es war schlicht ein Generationenproblem. Die Gründer waren älter geworden, das Team immer kleiner.1

Unter neuer Leitung eröffnete der Club am 10. November 1995 als „Move Club“ neu – ohne Bhagwan, ohne Meditation. Heute befindet sich an der Adresse der Brabanter Straße 15 der „Rich Club Cologne“. Aber wer einmal in der Baggy getanzt hat, der vergisst das nie.1

Köln, du Kult-Stadt

Die Bhagwan-Disco steht für eine Zeit, in der Köln wild, frei und irgendwie unbekümmert war. Kein Instagram, kein Social-Media-Stress – einfach tanzen, lachen, leben. Frank Fussbroichs Post zeigt: Diese Erinnerungen sitzen tief. Habt ihr die Baggy selbst erlebt? Dann wisst ihr genau, wovon hier die Rede ist. Und wenn nicht – dann wisst ihr jetzt zumindest, was euren Eltern dieses verschmitzte Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn Köln und die 80er zur Sprache kommen.

Quellen

  1. Frank Fussbroich feiert Kölner Kult-Disco: „Ich fand’s geil“ – WA.de


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