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#FEMpörung: Kölner Gewaltschutzeinrichtungen kämpfen gegen drohende Kürzungen
4. September 2026

Kölner Gewaltschutzeinrichtungen starten die Kampagne #FEMpörung gegen drohende Haushaltskürzungen. Erfahre, wer dahintersteckt und was sie fordern.

Wenn Sparmaßnahmen Leben gefährden

In Köln läuft gerade etwas, das wir alle auf dem Schirm haben sollten: Mehrere Gewaltschutzeinrichtungen aus der Stadt haben gemeinsam die Kampagne #FEMpörung ins Leben gerufen – und der Name ist Programm. Das „FEM“ steht für feministisch, und die Botschaft dahinter ist laut und klar: Stopp den Kürzungen!1

Der Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage der Stadt Köln, die ein Defizit in Milliardenhöhe erwartet. Und genau das macht den Einrichtungen massive Sorgen – denn sie befürchten, dass die drohenden Sparmaßnahmen vor allem autonome Frauenprojekte existenziell treffen könnten.1

Wer steckt hinter der Kampagne?

Die Kampagne ist keine Ein-Mann-Show – hinter #FEMpörung stehen starke Stimmen aus der Kölner Zivilgesellschaft. Dabei sind unter anderem:1

  • Der Dachverband der autonomen Frauenberatungsstellen NRW
  • Die Kölner autonomen Frauenhäuser
  • Das Frauenberatungszentrum Köln
  • „Notruf und Beratung für vergewaltigte Frauen“

Zusammen machen sie deutlich: Gewaltschutzstrukturen sind keine Luxus-Option, die man einfach zusammenstreichen kann. Sie sind lebensnotwendig – und das im wahrsten Sinne des Wortes.1

Was die Einrichtungen konkret fordern

Die Forderungen der Kampagne sind eindeutig: eine langfristige Finanzierung und ein Ausbau der Gewaltschutzstrukturen in Köln. Kein Kahlschlag, sondern Verlässlichkeit – für die Einrichtungen und vor allem für die Menschen, die sie dringend brauchen.1

Und es soll nicht beim Reden bleiben: In den nächsten Tagen soll zusätzlich eine Petition starten, mit der noch mehr Menschen auf die Situation aufmerksam gemacht werden können.1

Warum das auch dich angeht

Vielleicht denkst du gerade: „Okay, interessant – aber was hat das mit mir zu tun?“ Ganz einfach: Einrichtungen wie Frauenhäuser und Beratungsstellen sind ein wichtiges Netz für Menschen in Not. Wenn diese Strukturen wegbrechen, fehlt im Ernstfall ein sicherer Ort. Das betrifft Freundinnen, Schwestern, Nachbarinnen – oder auch Menschen, die du vielleicht gar nicht kennst, die aber genauso Schutz verdienen.1

Die Kampagne #FEMpörung zeigt: Wenn der politische Druck zu groß wird, fangen Zivilgesellschaft und Fachorganisationen an, laut zu werden. Und genau das ist richtig so. Halte die Augen offen, wenn die Petition startet – und überleg, ob du ein Zeichen setzen willst.1

Quellen

  1. Gewaltschutzeinrichtungen in Köln starten Kampagne – Radio Köln


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