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Kein Endlager in Delbrück und Hövelhof
6. November 2026

Delbrück und Hövelhof sind laut BGE als Endlagerstandorte raus. Außerdem: Die FHM Bielefeld knackt trotz Studierendenschwund bundesweit die 6000er-Marke.

Gute Nachrichten für Delbrück und Hövelhof

Die beiden Kommunen im Kreis Paderborn müssen sich vorerst keine Sorgen mehr um ein mögliches Atommüll-Endlager machen. Wie das Westfalen-Blatt berichtet, hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) Delbrück und Hövelhof nach neuen Erkenntnissen als mögliche Standorte ausgeschlossen. Beide Kommunen haben dazu Post von der BGE bekommen.

Worum es bei der Endlagersuche geht

Die BGE ist für die bundesweite Suche nach einem geeigneten Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle zuständig. Immer wieder werden im Rahmen dieses Verfahrens Regionen geprüft und wieder aus dem Verfahren genommen, wenn sich herausstellt, dass die geologischen Voraussetzungen nicht passen. Für Delbrück und Hövelhof ist das nach den aktuellen Erkenntnissen nun der Fall, wie das Westfalen-Blatt unter Berufung auf die Mitteilung der BGE schreibt.

Auch sonst gibt’s Grund zur Freude in der Region

Während in Delbrück und Hövelhof aufgeatmet wird, gibt es auch aus der Bildungslandschaft in Ostwestfalen-Lippe positive Nachrichten. Wie Antenne NRW in einem früheren Beitrag berichtet hat, konnte die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld trotz bundesweit sinkender Studierendenzahlen die Marke von 6.000 Studierenden knacken. Mit 6.184 Studierenden und rund 2.580 Neueinschreibungen an neun Standorten in Deutschland zeigt die FHM, dass sich Bielefeld und die Region auch jenseits von Endlager-Debatten positiv entwickeln. Bielefeld bleibt mit 4.300 Studierenden der größte Standort der Hochschule.

Fazit

Für Delbrück und Hövelhof ist die Nachricht der BGE erstmal eine Erleichterung. Ob und wie sich die Endlagersuche in anderen Teilen von OWL oder NRW weiterentwickelt, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Region hat neben solchen Themen auch einiges an positiven Entwicklungen zu bieten, wie das Beispiel der FHM Bielefeld zeigt.

Quellen


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