Ford Capri und Explorer feiern ein starkes Comeback: Die Bestellungen haben sich mehr als verdoppelt. Beide E-Autos werden im Kölner Werk gebaut.
Manchmal holt die Vergangenheit einen ein – aber auf die coolste Art und Weise. Ford hat mit dem neuen Capri einen echten Klassiker wieder zum Leben erweckt, und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Bestellungen für den Ford Explorer und den Ford Capri haben sich mehr als verdoppelt. Klingt nach einem ziemlich gelungenen Comeback, oder?1
Der Name Capri hat Geschichte. Das originale Sportcoupé wurde zwischen 1968 und 1986 in Deutschland und Großbritannien gebaut und hat bis heute Kultstatus. Kein Wunder also, dass Ford diesen Namen nicht einfach in der Schublade verstauben lassen wollte. Im Juli 2024 wurde der neue Capri als zweites vollelektrisches Modell des Kölner Autobauers vorgestellt – nach mehr als dreijähriger Entwicklungszeit. Kurz davor hatte Ford bereits den neuen Explorer präsentiert. Beide Modelle laufen seitdem im Kölner Werk vom Band.1
Christoph Herr, der als Managing Director die Ford-Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortet, macht deutlich: Die Reaktivierung des Capri-Namens war keine spontane Idee, sondern eine ganz bewusste Entscheidung. Denn der Name trägt emotionales Gewicht – und genau das soll er auch im elektrischen Zeitalter tun.1
Klar stellt sich die Frage: Kann ein legendärer Name aus den 70ern wirklich zu einem modernen E-Auto passen, ohne dass das Ganze wie ein billiger Retro-Trick wirkt? Ford scheint diese Frage mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Die Idee dahinter: Der neue Capri soll die Emotionalität und den Charakter des Originals aufgreifen und in die Gegenwart übersetzen – nicht einfach kopieren, sondern neu interpretieren. Und wenn man sich die Bestellzahlen so anschaut, scheint das bei den Leuten anzukommen.1
Was viele vielleicht nicht wissen: Beide Modelle – Explorer und Capri – werden direkt in Köln produziert. Das Kölner Werk ist damit ein echter Dreh- und Angelpunkt für Fords Elektro-Offensive in Europa. Für NRW ist das natürlich eine richtig gute Nachricht: Jobs, Innovationskraft und ein Stück Automobilgeschichte – alles direkt vor der Haustür.1
Im Wettbewerb mit anderen Herstellern – auch aus China – setzt Ford laut Christoph Herr auf seine Stärken als Familienunternehmen und auf die emotionale Bindung zu seinen Modellen. Während viele Konkurrenten rein auf Technik und Preis setzen, will Ford das gewisse Extra bieten: ein Fahrzeug, das nicht nur von A nach B bringt, sondern ein Gefühl erzeugt. Der Capri steht genau dafür – damals wie heute.1
Der Ford Capri zeigt, dass E-Mobilität und emotionales Fahren kein Widerspruch sein müssen. Wenn sich die Bestellungen mehr als verdoppeln, ist das ein klares Signal: Die Menschen in NRW und weit darüber hinaus wollen genau das. Ein Auto mit Geschichte, Gefühl und grüner Zukunft – gebaut direkt in Köln. Wir sind gespannt, was Ford als nächstes aus dem Ärmel schüttelt!
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