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Weihnachtsbäume 2026: Werden sie wegen der Dürre teurer?
21. August 2026

Die Dürre macht Weihnachtsbäumen in NRW zu schaffen. Ein Züchter aus Schermbeck erklärt, was das für Preise und Verfügbarkeit dieses Jahr bedeutet.

Oh nein – ist unser Tannenbaum in Gefahr?

Wir schreiben noch August, aber die Frage beschäftigt gerade viele: Wird der Weihnachtsbaum dieses Jahr zum Luxusgut? Die anhaltende Dürre hat nämlich offenbar auch vor Weihnachtsbaumplantagen keinen Halt gemacht – und ein Züchter aus NRW gibt jetzt Auskunft, was das für uns alle bedeutet.1

Was die Trockenheit mit den Tannenbäumen macht

Maik Großblotekamp, Inhaber der Baumschule und Weihnachtsbaumplantage Großblotekamp in Schermbeck, zeigt ganz offen, wie stark die Bäume auf seiner Plantage unter der langen Trockenheit gelitten haben. Beschädigte Tannenbäume sind das Ergebnis – und das ist kein Einzelfall.1

Die Dürre trifft die Bäume zu einem richtig blöden Zeitpunkt: Weihnachtsbäume brauchen viele Jahre, um zu wachsen. Ein Baum, der dieses Weihnachten verkauft werden soll, ist also schon seit Jahren auf dem Feld. Wenn der jetzt durch anhaltende Trockenheit Schäden davonträgt, kann man das kurzfristig kaum kompensieren.1

Müssen wir dieses Jahr auf den Tannenbaum verzichten?

Die gute Nachricht: Einen kompletten Verzicht müsst ihr wohl nicht einplanen. Aber die Folgen der Dürre könnten sich trotzdem bemerkbar machen – zum Beispiel bei der Qualität der Bäume oder beim Preis. Wer einen besonders schönen, perfekt gewachsenen Baum haben möchte, könnte dieses Jahr etwas tiefer in die Tasche greifen müssen.1

Züchter Großblotekamp aus Schermbeck gibt mit seiner Einschätzung einen seltenen Einblick in die Realität hinter den Weihnachtsbaum-Verkaufsständen, die wir jedes Jahr im Dezember so selbstverständlich ansteuern. Dass Klimaeinflüsse wie Dürren direkte Auswirkungen auf das Angebot haben, wird hier sehr konkret spürbar.1

Was ihr jetzt schon tun könnt

  • Früh planen: Wer auf Nummer sicher gehen will, schaut sich schon früh im Dezember um – bevor die besten Exemplare weg sind.
  • Lokal kaufen: Direkt beim regionalen Züchter kaufen bedeutet frischer Baum und du unterstützt Betriebe wie den in Schermbeck, die gerade mit echten Herausforderungen kämpfen.
  • Qualität checken: Bei geschädigten Bäumen können Nadeln schneller fallen – also beim Kauf genau hinschauen.

Fazit: Dieses Weihnachten einfach früher planen

Die Dürre hinterlässt ihre Spuren – auch auf der Weihnachtsbaumplantage. Ob und wie stark sich das auf Preise und Verfügbarkeit auswirkt, wird sich im Dezember zeigen. Klar ist aber schon jetzt: Die Arbeit hinter jedem Tannenbaum ist enorm, und Züchter wie Maik Großblotekamp aus Schermbeck stehen vor echten Herausforderungen. Ein bisschen mehr Wertschätzung für den grünen Festschmuck ist dieses Jahr also mehr als berechtigt – und wir bei Antenne NRW halten euch auf dem Laufenden, was aus NRW so alles passiert!1

Quellen

  1. Werden Weihnachtsbäume teurer? Das sagt ein Züchter zu den Fo… – NRZ


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