Nach zwei Raubüberfällen auf Senioren in Köln fahndet die Polizei jetzt nach drei Tätern. Neue Täterbeschreibung bekannt – Zeugen gesucht!
Wir hatten euch schon in einem früheren Beitrag von den fiesen Trickbetrügern erzählt, die in Köln reihenweise ältere Menschen in ihren eigenen vier Wänden überfallen haben. Jetzt gibt’s neue Details von der Polizei – und die Ermittler suchen weiterhin dringend nach Zeugen.1
Laut aktuellem Ermittlungsstand geht die Polizei mittlerweile von mindestens drei Tätern aus, die hinter den beiden Überfällen in Bilderstöckchen und Ehrenfeld stecken.1 Beim ersten Fall klingelte am Mittwoch (14. Oktober) gegen 10.15 Uhr ein Mann an der Tür einer 83-jährigen Kölnerin in Bilderstöckchen. Als die Seniorin öffnete, schubste er sie einfach in die Wohnung und durchwühlte alles nach Wertsachen. Richtig fies: Ersten Ermittlungen zufolge kam danach noch ein zweiter Verdächtiger dazu – zusammen flüchteten die beiden mit Bargeld.1
Nur zwei Tage später, am Freitag (16. Oktober), traf es dann ein 90-jähriges Ehepaar in der „Siedlung Vogelsang“ in Bilderstöckchen. Gegen 10 Uhr klingelte ein dunkel gekleideter Mann und gab vor, Spenden zu sammeln – die altbekannte Masche also.2 Als die Seniorin ihm Geld geben wollte, schob er sie einfach zur Seite, stürmte in die Wohnung und schnappte sich Schmuck. Anschließend flüchtete er Richtung Rotkehlchenweg.1
Die Polizei hat jetzt eine genauere Beschreibung des Mannes vom zweiten Fall: Er soll zwischen 50 und 60 Jahre alt sein, eher klein und korpulent. Getragen hat er ein dunkles Basecap und einen grauen Rucksack.1 Diese Details können jetzt helfen, den Täter zu identifizieren – deshalb hofft die Polizei auf aufmerksame Zeuginnen und Zeugen aus der Nachbarschaft.
Weil die Überfälle offensichtlich zusammenhängen könnten, hat jetzt das Kriminalkommissariat 14 die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen.1 Wer Angaben zu den Taten oder zur Identität der Tatverdächtigen machen kann, soll sich bei der Polizei melden – entweder telefonisch unter 0221 229-0 oder per Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.1
Diese Fälle zeigen mal wieder, wie wichtig es ist, bei unerwartetem Besuch vorsichtig zu sein – egal ob angeblicher Spendensammler oder sonst wer.2 Checkt im Zweifel immer die Identität, bevor ihr jemanden in eure Wohnung lasst, und sprecht gerade ältere Nachbarn oder Verwandte ruhig mal auf das Thema an. Gerade weil die Täter offenbar gezielt Senioren ansprechen, ist ein bisschen Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft Gold wert. Solltet ihr verdächtige Beobachtungen gemacht haben, zögert nicht und meldet euch direkt bei der Kölner Polizei.
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