Dortmund richtet über 100 E-Scooter-Stellplätze in der Innenstadt-West ein. Was das für Anwohner und Leihroller-Nutzer konkret bedeutet, erfährst du hier.
Wild abgestellte E-Scooter nerven viele Leute in Dortmund – sie stehen im Weg rum oder werden sogar zur Stolperfalle. Jetzt tut die Stadt was dagegen: Seit Montag, den 22. Juni, geht die Einrichtung von festen Parkzonen für E-Scooter in der Innenstadt-West weiter. Dafür werden Flächen markiert und beschildert, damit die Leihroller endlich ordentlich abgestellt werden können.
Laut der Stadt Dortmund kann die beauftragte Firma bei gutem Wetter rund zehn Stellplätze pro Woche markieren. Die Standorte werden dabei so abgearbeitet, dass unnötige Wege vermieden werden. Am Ende sollen es über 100 E-Scooter-Stellplätze in der westlichen Innenstadt sein – teils auf Gehwegflächen, teils auf bisherigen Parkplätzen. Die Innenstadt-West ist dabei erst der Anfang: Der Rat der Stadt hat festgelegt, dass die Abstellflächen nach und nach auch in den beiden anderen Innenstadt-Bezirken eingerichtet werden.
Ganz unwichtig ist das Wetter dabei nicht. Die Markierungsarbeiten sind stark witterungsabhängig, wie die Stadt Dortmund mitteilt. Bei Regen geht gar nichts, aber auch zu viel Sonne kann zum Problem werden – dann trocknet die Markierungsfarbe zu schnell und hält am Ende nicht so lange.
Sobald alle Stellplätze in der Innenstadt-West markiert und beschildert sind, informiert die Stadt die E-Scooter-Anbieter. Erst dann wird das System wirklich umgestellt: Die Firmen setzen dann einen virtuellen Zaun um die Standorte in ihre Apps. Das bedeutet konkret: Nutzerinnen und Nutzer müssen ihre Leihroller dann in diesem Bereich abstellen – sonst lässt sich die Fahrt in der App gar nicht erst beenden. Bis dahin dauert es aber noch etwas. In der Übergangszeit können die Stellflächen freiwillig genutzt werden.
Wichtig zu wissen: Die neuen Regeln gelten nur für die Leihroller der Anbieter. Private E-Scooter dürfen weiterhin ganz normal abgestellt werden – nach den gleichen Regeln, die auch für Fahrräder gelten.
Dortmund-lebt.de berichtet, dass die Maßnahme Teil eines größeren Plans ist, mit dem die Stadt das Chaos durch wild abgestellte Leihroller in den Griff bekommen will. Ein Standort der neuen Stellflächen liegt laut Stadt Dortmund an der Kuckelke, wo bereits ein mit weißer Farbe markiertes Rechteck als Parkzone zu sehen ist.
Für alle, die in der Innenstadt-West unterwegs sind, heißt das: Schritt für Schritt entstehen mehr feste Abstellplätze, die am Ende auch über die App-Zäune abgesichert werden. Bis es soweit ist, bleibt vor allem eins wichtig – Geduld, denn die Markierungsarbeiten hängen stark vom Wetter ab und ziehen sich deshalb über mehrere Wochen.
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