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9.000 Euro Strafe für Alemannia Aachen nach Fan-Tumulten in Köln
20. Oktober 2026

Nach Fan-Tumulten beim Auswärtsspiel in Köln muss Alemannia Aachen 9.000 Euro Strafe zahlen. Alle Fakten zum Vorfall und den Folgen für den Verein.

Teure Nachwirkungen eines Auswärtsspiels

Nach den Fan-Ausschreitungen im Anschluss an das Auswärtsspiel von Alemannia Aachen bei Fortuna Köln am 15. August muss der Verein jetzt tief in die Tasche greifen. Wie liga3-online.de berichtet, hat das DFB-Sportgericht die Schwarz-Gelben zu einer Geldstrafe von 9.000 Euro verurteilt.

Das ist passiert

Laut Verbandsangaben, über die liga3-online.de berichtet, liefen rund eine halbe Stunde nach Spielschluss etwa 50 Aachener Fans durch ein Fluchttor auf die Laufbahn und bewegten sich in Richtung des Kölner Stehplatzbereichs. Dort kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit Fortuna-Anhängern, die ebenfalls den Innenraum betreten hatten. Es fielen mehrere Fußtritte und Faustschläge. Kurz darauf trennte die Polizei die verfeindeten Fangruppen, woraufhin die Aachener Fans wieder in ihren Block zurückliefen. Der gesamte Vorfall dauerte nach Angaben des Berichts ungefähr zwei Minuten.

Was die Strafe bedeutet

Von der Gesamtsumme kann Alemannia Aachen bis zu 3.600 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen einsetzen. Der Nachweis darüber muss dem DFB bis zum 30. Juni 2027 vorgelegt werden. Damit bleibt dem Verein zumindest ein kleiner Spielraum, einen Teil der Strafe sinnvoll in mehr Sicherheit rund ums Stadion zu investieren.

Aachen weiterhin weit vorne in der Strafentabelle

Mit der neuen Geldstrafe steht Alemannia Aachen laut liga3-online.de in dieser Saison nun bei einer Gesamtsumme von 19.750 Euro und belegt damit weiterhin Platz sechs in der Strafentabelle der 3. Liga. Das zeigt: Der Vorfall in Köln ist nicht der einzige Posten auf der Rechnung des Vereins in dieser Spielzeit.

Fazit

Für Alemannia Aachen ist die Strafe ein weiterer finanzieller Dämpfer in einer Saison, die ohnehin schon teuer war. Ob der Verein mit den vorgeschriebenen Präventionsmaßnahmen künftig ähnliche Szenen verhindern kann, wird sich erst bei kommenden Auswärtsspielen zeigen.

Quellen


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