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Führerschein-Betrug mit High-Tech: Kamera im Pulli-Kragen aufgeflogen
20. Oktober 2026

Kamera im Kragen, WLAN-Router in der Hosentasche: Ein Mann wollte bei der Führerscheinprüfung in Euskirchen mit High-Tech schummeln – und flog prompt auf.

Wie ist das denn in den Pullover gekommen?

Manchmal denkt man sich echt: Leute, Leute. Ein 47-Jähriger aus dem Rhein-Sieg-Kreis wollte sich die theoretische Führerscheinprüfung beim TÜV in Euskirchen ordentlich erleichtern – und zwar nicht mit Lernen, sondern mit Technik pur. 1 Am Montag, den 19. Oktober, flog sein ziemlich ausgeklügelter Plan auf.

Das Equipment hatte es in sich

Statt auf Vokabeln und Verkehrsregeln hat der Mann offenbar lieber auf Kabel und Akkus gesetzt. In seinem Pulloverkragen war eine kleine Kamera versteckt, dazu liefen mehrere Kabel im Inneren des Pullovers, die im Nackenbereich mit Panzertape fixiert waren. 1 Ein kleiner Akku durfte natürlich auch nicht fehlen. Als die Beamten ihn durchsuchten, kam noch mehr zum Vorschein: ein mobiler WLAN-Router, gut versteckt in der linken Hosentasche. 1

Klingt nach einem richtigen Mini-Spionage-Setup, oder? Das ganze Equipment war offenbar darauf ausgelegt, die Prüfungsfragen live nach draußen zu übertragen – vermutlich, damit jemand anderes die Antworten liefert. Nur: Unauffällig war das Ganze am Ende leider nicht. 1

Polizei zieht den Stecker

Die eingesetzten Beamten der Polizei Euskirchen machten dem technischen Großeinsatz schnell ein Ende und stellten Mobiltelefon, WLAN-Router, Kamera und das restliche Zubehör sicher. 1 Jetzt ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Betrug.

Gab’s noch einen Mittäter?

Spannend wird’s noch mal, wenn man bedenkt, dass im Nahbereich der Prüfungsstelle eine weitere Person angetroffen wurde. 1 Ob diese Person tatsächlich etwas mit der Aktion zu tun hat, prüft jetzt die Kriminalpolizei. Die Ermittlungen laufen weiter – klar ist aber schon: Dieser Versuch, den Führerschein mit Technik statt mit echtem Wissen zu bestehen, ist ordentlich nach hinten losgegangen.

Fazit

Diese Geschichte zeigt mal wieder: Abkürzungen können ganz schön teuer werden. Statt mit bestandener Prüfung nach Hause zu fahren, hat der 47-Jährige jetzt erstmal ein Ermittlungsverfahren am Hals – und sein High-Tech-Equipment ist auch futsch. Wer schummeln will, sollte sich vielleicht doch lieber hinsetzen und büffeln. Ehrlich währt eben doch am längsten.

Quellen

  1. Mit Kamera im Kragen zur Führerscheinprüfung – Equipment sichergestellt – Polizei NRW


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