Drogen, Alkohol und Raser: Bei der Schwerpunktkontrolle im Kreis Kleve kam erschreckend viel ans Licht. Alle Zahlen und Details im Überblick.
Montagmorgen, 4 Uhr – während die meisten noch schlafen, war die Polizei im Kreis Kleve schon voll im Einsatz. Von 04:00 bis 12:00 Uhr gab’s eine Schwerpunktkontrolle, die es in sich hatte. Der Fokus lag diesmal besonders auf grenzüberschreitenden Berufspendlern, deshalb standen die Kontrollstellen in Kranenburg, Goch, Weeze und Straelen1.
Mit dabei waren nicht nur die Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei aus Duisburg, sondern auch zwei Mitarbeiter der Kreisverwaltung mit ihren Geschwindigkeitsmessanlagen. Und ihr werdet’s kaum glauben, was dabei alles rauskam1.
Die Ergebnisse zeigen mal wieder, wie wichtig solche Kontrollen eigentlich sind. In 26 Fällen mussten Blutproben angeordnet werden – 25 davon wegen des Verdachts auf Drogenkonsum, einmal wegen Alkohol. Dazu kamen noch zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach Alkoholtests mit dem stationären Atem-Alkoholtestgerät1.
Richtig krass: Acht Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer hatten gar keine gültige Fahrerlaubnis! Und als wäre das nicht genug, wurden bei einer Person Steroide gefunden – das gab direkt eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz, die illegalen Medikamente wurden sichergestellt1.
Auch beim Tempo ging’s ordentlich zur Sache. Die Geschwindigkeitsmessanlagen registrierten satte 130 Verstöße, davon 32 im Bußgeldbereich – da reicht ein Verwarnungsgeld schon lange nicht mehr. Der absolute „Spitzenreiter“ des Tages: 96 km/h, erlaubt waren gerade mal 50! Dazu kamen noch 16 weitere Verstöße sonstiger Art1.
Damit die Kontrollen überhaupt reibungslos laufen konnten, war auch das Technische Hilfswerk aus dem Ortsverband Kleve mit im Boot. Sie haben Aufenthalts- und Kontrollzelte aufgebaut, für Licht gesorgt und sogar mit heißen Getränken ausgeholfen. Die Polizei bedankt sich dafür ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit1.
Diese Schwerpunktkontrollen sind kein einmaliges Ding. Die Polizei kündigt an, solche Aktionen auch in Zukunft in unregelmäßigen Abständen durchzuführen – zusätzlich zu den normalen Verkehrskontrollen im Alltag. Das Ziel bleibt klar: Die Straßen im Kreis Kleve sollen für alle sicherer werden1.
Was bleibt hängen? Drogen, Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit sind leider immer noch ein großes Problem auf unseren Straßen. Umso wichtiger, dass die Polizei hier konsequent durchgreift – für eure Sicherheit und die von allen anderen im Straßenverkehr.
Wir informieren dich regelmäßig über aktuelle Nachrichten, Staus und wichtigen Themen - ohne Dich zu nerven!