Betrunkener Autofahrer mit 2,2 Promille in Langenfeld gestoppt: Warum der Morgen danach gefährlicher ist, als viele denken, erfährst du hier.
Manchmal reicht ein kaputter Blinker, um einen richtig fetten Fall aufzudecken. Genau das ist am Dienstagmorgen in Langenfeld passiert.1 Gegen 8:20 Uhr war eine Streife im Bereich des Winkelswegs unterwegs und bemerkte einen weißen Transporter, bei dem der Blinker nicht richtig funktionierte.1 Eigentlich ein Routine-Grund für eine Kontrolle – doch dabei kam einiges mehr ans Licht.1
Bei der Kontrolle fiel den Polizistinnen und Polizisten schnell auf, dass der Fahrer des Transporters ziemlich angetrunken wirkte.1 Der 38-jährige Pole gab zu, am Vorabend mehrere Flaschen Bier getrunken zu haben.1 Der Atemalkoholtest brachte dann den Beweis: rund 2,2 Promille, beziehungsweise 1,1 mg/l.1 Krasser Wert für eine Fahrt am helllichten Morgen.
Für den Mann ging’s danach direkt zur Wache. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen, um den Alkoholwert eindeutig zu belegen.1 Die Polizei leitete außerdem ein Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer ein und kassierte seinen Führerschein.1
Der Fall zeigt mal wieder: Nur weil man geschlafen hat, heißt das nicht, dass man wieder nüchtern ist.1 Die Polizei macht klar, dass Alkohol vom Körper nur langsam abgebaut wird – egal ob man vorher Kaffee trinkt, duscht oder frühstückt.1 Das beschleunigt gar nichts. Wer am Abend ordentlich getrunken hat, kann also auch Stunden später noch richtig viel Alkohol im Blut haben, selbst wenn man sich eigentlich fit fühlt.1
Genau das macht die Sache so gefährlich: Man denkt, man ist wieder einsatzbereit, ist es aber nicht.1 Schon kleine Mengen Alkohol können Reaktionsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung einschränken – bei einem Wert wie in diesem Fall ist an sicheres Autofahren überhaupt nicht mehr zu denken.1
Klar ist: Wer betrunken Auto fährt, riskiert nicht nur sein eigenes Leben und das von anderen, sondern auch ordentlich Ärger. Je nach Promillewert und Einzelfall drohen der Entzug der Fahrerlaubnis sowie Geld- oder sogar Freiheitsstrafen.1
Die Polizei rät deshalb: Im Zweifel einfach das Auto stehen lassen und auf eine andere Art nach Hause oder zur Arbeit kommen.1 Klingt simpel, kann aber im Ernstfall nicht nur den eigenen Führerschein retten, sondern auch Leben.
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