Löscheinheit Volmarstein übt Menschenrettung am Abhang: 21 Einsatzkräfte proben realistisch den Ernstfall nach einem simulierten E-Bike-Sturz bei Volmarstein.
Stellt euch vor, ihr seid mit dem E-Bike unterwegs und stürzt plötzlich 15 Meter einen Abhang runter. Genau so ein Szenario hat die Löscheinheit Volmarstein jetzt geübt – und zwar richtig realistisch. Am Mittwochabend, den 28.10.2026, ging um 18:47 Uhr der Alarm los: Ein Fahrradfahrer soll mit seinem E-Bike am Kramerweg in Volmarstein, unterhalb der Burgruine, vom Weg abgekommen und den Abhang hinuntergestürzt sein.1
Klar, es war nur eine Übung, aber die Einsatzkräfte haben alles gegeben wie im echten Ernstfall. Zuerst wurde ein Zugang zum „Verunglückten“ geschaffen. Eine Notfallsanitäterin der Löscheinheit Volmarstein und einer der Feuerwehrärzte der Feuerwehr Wetter (Ruhr) sind dann, gesichert durch Leinen, zu der Person vorgegangen und haben die Erstversorgung übernommen.1
Während das passierte, haben die restlichen Einsatzkräfte die Einsatzstelle ausgeleuchtet und sich um das „qualmende“ E-Bike gekümmert. Der Rauch kam übrigens nicht von echtem Feuer, sondern wurde für die Übung mit einer Nebelmaschine simuliert – schon ziemlich clever gemacht.1
Parallel dazu haben die Kräfte die eigentliche Rettung vorbereitet. Mit einer Schleifkorbtrage und einem Seilzug samt Umlenkrolle wurde die Person dann schonend den Abhang wieder hochgezogen. Genau diese Technik ist bei solchen Abhang-Rettungen entscheidend, damit niemand zusätzlich verletzt wird.1
Brandinspektor Sebastian Brandt, Einheitsführer der Löscheinheit Volmarstein, war nach der Übung mega zufrieden mit dem Ablauf. Die Maßnahmen seien routiniert, zielgerichtet und zügig durchgeführt worden, so Brandt. Genau deswegen konnte die Person am Ende auch schonend gerettet werden.1
Insgesamt waren bei dieser Übung 21 Einsatzkräfte im Einsatz – und das rund eineinhalb Stunden lang. Das zeigt schon, wie aufwendig so eine Rettung an einem steilen Abhang tatsächlich ist, selbst wenn’s „nur“ eine Übung ist.1
Gerade in Gebieten wie Volmarstein, wo es durch die Burgruine auch mal steiler und unwegsamer wird, sind solche Trainings Gold wert. Im echten Notfall zählt jede Minute, und wenn die Abläufe schon mal geprobt wurden, läuft alles direkt viel reibungsloser. Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) zeigt mit dieser Übung mal wieder, wie ernst sie ihre Vorbereitung nimmt – auch wenn’s „nur“ ein Übungseinsatz war und kein echter Notfall.
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