Die verunglückte Drehleiter aus Herkenrath ist geborgen: Die L289 ist wieder frei, doch was ist mit Schaden und Unfallursache? Alle Infos im Update.
Erinnert ihr euch noch an das Verkehrschaos in Herkenrath? Wir haben euch in einem früheren Beitrag schon berichtet, dass eine Drehleiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach bei einer Einsatzfahrt von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung runtergerutscht ist.2 Jetzt gibt’s endlich das Happy End der Geschichte: Die rund 16 Tonnen schwere Drehleiter ist erfolgreich geborgen worden und die L289 zwischen Bergisch Gladbach-Herkenrath und Kürten-Spitze ist seit Donnerstagabend, 22:20 Uhr, wieder komplett frei.1
Für so ein schweres Einsatzfahrzeug braucht’s natürlich auch schweres Gerät. Ein spezialisiertes Bergungsunternehmen aus Köln ist eingerückt und hat die Drehleiter mithilfe einer Seilwinde und eines Krans aus der Böschung gezogen und zurück auf die Straße gebracht.1 Fahrbereit ist das Fahrzeug danach aber nicht mehr gewesen – es wurde mit einem Bergungsfahrzeug zu einem Fachbetrieb nach Bergisch Gladbach transportiert.1
Die gute Nachricht bleibt dabei die wichtigste: Beide Besatzungsmitglieder sind bei dem Unfall unverletzt geblieben.1 Schon kurz nach dem Unfall konnte ein anderes Fahrzeug den Einsatz ohne Verzögerung weiterführen.2
Die Drehleiter wurde bei dem Unfall ordentlich beschädigt. Wie groß der Schaden genau ist, soll jetzt ein Sachverständiger unter die Lupe nehmen – verlässliche Zahlen zur Schadenshöhe gibt’s deswegen aktuell noch nicht.1 Fest steht nur: Das Fahrzeug war erst kürzlich für rund eine Million Euro angeschafft worden.2 Auch die genaue Unfallursache ist weiterhin offen – die Daten aus dem Unfalldatenspeicher wurden aber gesichert und fließen jetzt in die Ursachenermittlung mit ein.1
Damit der Ausfall des beschädigten Fahrzeugs nicht zum Problem wird, hat die Feuerwehr Bergisch Gladbach zwischenzeitlich ihre Reservedrehleiter in Dienst gestellt.1 So bleibt der Einsatzbetrieb trotz des Malheurs gesichert.
Die Bergungsarbeiten haben sich über mehrere Stunden gezogen, in denen die L289 nur eingeschränkt oder zeitweise gar nicht befahrbar war.1 Nach Freigabe durch die Polizei konnten dann endlich alle Verkehrsmaßnahmen aufgehoben werden. Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften, dem Bergungsunternehmen und der Polizei für die Zusammenarbeit – und natürlich auch bei allen Autofahrer:innen, die während der langwierigen Aktion geduldig geblieben sind.1 Für alle, die in der Gegend unterwegs sind: Die Strecke zwischen Herkenrath und Kürten-Spitze könnt ihr ab sofort wieder ganz normal nutzen.
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