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Wenn ein Unfallwrack mehr sagt als tausend Worte: Polizei Oberhausen klärt Jugendliche auf
30. Oktober 2026

Die Polizei Oberhausen klärt mit der Kampagne „Verantwortung stoppt Vollgas“ Jugendliche über Verkehrsgefahren auf – mit echtem Unfallwrack und interaktiven…

Verantwortung stoppt Vollgas

Zu schnell, zu unaufmerksam, zu übermütig – im Straßenverkehr reichen oft nur ein paar Sekunden für eine Katastrophe. Genau da setzt die Polizei Oberhausen gerade an: Mit der landesweiten Präventionskampagne „Verantwortung stoppt Vollgas“ will die Verkehrsunfallprävention junge Menschen wachrütteln, bevor was passiert.1

Die ersten beiden Aktionstage sind schon an einem Oberhausener Berufskolleg über die Bühne gegangen. Und das war erst der Anfang: In den nächsten zwei Wochen zieht die Kampagne weiter an andere Schulen.1

Vier Stationen, die unter die Haut gehen

Im Fokus stehen vor allem junge und unerfahrene Verkehrsteilnehmer – also genau die Zielgruppe, die am häufigsten riskant unterwegs ist, ohne die Konsequenzen wirklich zu checken. Deswegen gibt’s vier interaktive Stationen, an denen Schülerinnen und Schüler Gefahrensituationen hautnah erleben können.1

  • Eine E-Scooter-Simulation zeigt, wie eingeschränkte Wahrnehmung und verlängerte Reaktionszeit zur echten Gefahr werden können.
  • Am Helmsimulator wird spürbar, welche Kräfte bei einem Unfall auf den Kopf wirken – und wie wichtig ein ordentlicher Helm wirklich ist.
  • Ein digitales Infoboard klärt über die Risiken von Alkohol und Drogen am Steuer auf und zeigt, wie stark Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit darunter leiden.
  • Die vierte Station ist die eindringlichste: ein echtes Unfallfahrzeug, in dem ein 46-jähriger Familienvater bei einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ums Leben kam.

Das zerstörte Auto macht auf einen Schlag klar, was überhöhte Geschwindigkeit und riskantes Fahrverhalten wirklich anrichten können. Ein Kurzfilm rekonstruiert den Unfall und erklärt den Fahranfängerinnen und Fahranfängern, wie es dazu kam. Kein Wunder, dass bei vielen Jugendlichen danach erstmal Stille herrscht – das Erlebte wirkt lange nach.1

Auch die Polizeipräsidentin war vor Ort

Polizeipräsidentin Dr. Sylke Sackermann hat sich das Präventionsangebot selbst angeschaut und mit den Schülerinnen und Schülern gesprochen. Ihre Botschaft ist klar: „Gerade junge Menschen sollen frühzeitig für die Gefahren des Straßenverkehrs sensibilisiert werden. Verantwortung, Rücksichtnahme und ein realistischer Blick auf die eigenen Grenzen können entscheidend dazu beitragen, Unfälle und schwere Folgen zu verhindern.“1

Mehr als nur Wissen vermitteln

Der Kampagne geht’s nicht nur ums reine Faktenwissen. Viel wichtiger ist, dass die Jugendlichen ins Nachdenken kommen und ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr kritisch hinterfragen. Denn überhöhte Geschwindigkeit, Unachtsamkeit, Alkohol- oder Drogenkonsum sowie eine falsche Einschätzung von Verkehrssituationen können innerhalb weniger Sekunden alles verändern.1

Die Botschaft der Polizei Oberhausen ist simpel, aber eindringlich: Verantwortung übernehmen, Tempo rausnehmen – denn am Ende gilt eben: Verantwortung stoppt Vollgas.1

Quellen

  1. „Verantwortung stoppt Vollgas“ – Polizei Oberhausen


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