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Martinssingen statt Halloween-Schreck: Polizei warnt vor Nadeln in Süßigkeiten
5. November 2026

Nach Halloween-Funden von Nadeln in Süßigkeiten warnt die Polizei NRW jetzt vor dem Martinssingen.

Nach Halloween ist vor dem Martinssingen

Kaum ist Halloween vorbei, geht die Gruselgeschichte schon weiter – nur diesmal geht’s um echten Horror. In fast allen Bundesländern wurden nach dem 31. Oktober Nadeln, Nägel und sogar Schrauben in Süßigkeiten entdeckt.1 Wir hatten euch bereits in einem früheren Beitrag über erste Fälle mit Nadeln und Magneten in mehreren Bundesländern berichtet.2 Jetzt zeigt sich: Das Ausmaß ist größer als gedacht – und die Polizei schlägt erneut Alarm, diesmal mit Blick auf das Martinssingen in der kommenden Woche.

Über 80 Fälle in ganz Deutschland

Laut aktuellen Zahlen wurden in mehr als 80 Fällen präparierte Süßigkeiten gefunden – versteckt in Kaubonbons, Schokoriegeln und Weingummi.1 Auch in OWL (Ostwestfalen-Lippe) gab es bereits fünf gemeldete Fälle.1 Das Landeskriminalamt NRW reagiert jetzt und warnt eindringlich vor Nachahmern zum Martinssingen. Klar ist: Wenn Kinder nächste Woche wieder mit vollen Tüten nach Hause kommen, sollten Eltern ganz genau hinschauen, bevor die Süßigkeiten verputzt werden.

Was war bisher bekannt?

Schon direkt nach Halloween gab es erste beunruhigende Meldungen aus mehreren Bundesländern. In Baden-Württemberg entdeckten Kinder Nadeln in ihren Süßigkeiten, woraufhin die Polizei wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung ermittelte.2 Auch aus Thüringen kamen ähnliche Berichte.2 In Rheinland-Pfalz wurden zwar Magnete in Süßigkeiten gefunden, hier gehen die Behörden aber eher von einem Versehen als von Absicht aus.2 Nicht neu ist das Phänomen übrigens auch nicht: Schon 2025 gab es einen Fall, bei dem Rasierklingen in Süßwaren versteckt waren.2

So checkt ihr die Süßigkeiten richtig

Die Polizei appelliert an alle Eltern, bei der Kontrolle der gesammelten Süßigkeiten wachsam zu sein. Diese Tipps helfen dabei:

  • Verpackungen genau auf Beschädigungen oder Löcher prüfen
  • Süßigkeiten vor dem Verzehr abtasten – besonders bei weicheren Sorten wie Kaubonbons oder Weingummi
  • Verdächtige Funde NICHT wegwerfen, sondern für die Polizei aufbewahren
  • Im Zweifel die Süßigkeit lieber entsorgen statt riskieren

Gerade beim Martinssingen, wenn wieder viele Kinder von Haus zu Haus ziehen, ist erhöhte Vorsicht angesagt. Die hohe Zahl an Vorfällen zeigt: Einzelfälle sind das längst nicht mehr.

Fazit: Lieber einmal mehr hinschauen

Ob Halloween oder Martinssingen – Süßigkeiten sammeln sollte für Kinder eine schöne Sache bleiben und kein Risiko. Die Polizei in NRW macht mit ihrer Warnung klar, dass Wachsamkeit gerade jetzt wichtig ist. Also: Tüten checken, bevor genascht wird – und verdächtige Funde direkt melden. So könnt ihr sicherstellen, dass der Nikolaus und die Martinslaternen für ungetrübte Freude sorgen.

Quellen

  1. Nadeln in Süßigkeiten: Polizei in NRW warnt zum Martinssingen vor Halloween-Nachahmern
  2. Nadeln und Magnete in Süßigkeiten: Neue Fälle nach Halloween in mehreren Bundesländern


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