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Nadeln in Süßigkeiten: Jetzt warnt die Polizei auch vors Martinssingen
5. November 2026

Nach über 80 Fällen mit Nadeln in Halloween-Süßigkeiten warnt die Polizei NRW jetzt auch vor Nachahmern beim Martinssingen.

Schon wieder Nadeln im Süßkram – diesmal geht’s ums Martinssingen

Erinnert ihr euch noch an die gruseligen Halloween-Funde mit Nadeln und Nägeln in Süßigkeiten? Wir haben euch in einem früheren Beitrag schon davon berichtet. Jetzt gibt’s ein Update – und das hat’s in sich: Das Landeskriminalamt NRW warnt jetzt nämlich schon vorsorglich fürs Martinssingen in der kommenden Woche.1

Die Zahlen sind richtig heftig

Was nach Halloween erstmal wie Einzelfälle aussah, hat sich zu einem richtigen Problem ausgewachsen. In fast allen Bundesländern beschäftigen Nadeln, Nägel und Schrauben in Süßigkeiten mittlerweile die Polizei – in mehr als 80 Fällen wurden die fiesen Fremdkörper in Kaubonbons, Schokoriegeln und Weingummi entdeckt. Allein in OWL gab’s fünf solcher Fälle.1

Zur Erinnerung: Schon direkt nach Halloween hatte es erste beunruhigende Funde gegeben. Ein zehnjähriger Junge hatte Glück im Unglück und entdeckte eine Nadel in seinen Süßigkeiten, bevor was passieren konnte. Auch in Essen und Bad Salzuflen tauchten ähnliche Fälle auf – verletzt wurde zum Glück niemand. Die Polizei tat sich aber schon damals schwer damit, die Quelle der präparierten Süßigkeiten ausfindig zu machen.2

Warum jetzt auch vorm Martinssingen gewarnt wird

Angesichts der hohen Fallzahl nach Halloween will das LKA NRW kein Risiko eingehen. Beim Martinssingen ziehen auch wieder jede Menge Kinder von Tür zu Tür und sammeln Süßigkeiten – und genau da liegt die Gefahr, dass sich Nachahmer an der Halloween-Masche orientieren könnten. Deshalb appelliert die Polizei eindringlich an alle Eltern, die gesammelten Süßigkeiten nach dem Martinssingen ganz genau zu checken, bevor die Kids reinbeißen.1

Das könnt ihr als Eltern tun

  • Süßigkeiten nach dem Sammeln immer erst selbst durchchecken, bevor die Kinder sie essen
  • Besonders auf Kaubonbons, Schokoriegel und Weingummi achten – hier wurden die meisten Fremdkörper gefunden
  • Verpackungen auf Beschädigungen oder Manipulationen untersuchen
  • Bei verdächtigen Funden sofort die örtliche Polizei informieren, auch wenn nichts passiert ist
  • Mit den Kindern vorher sprechen, dass sie Süßigkeiten nicht direkt unterwegs essen sollen

Bleibt wachsam – auch wenn’s unbequem ist

Klar, so ein Check nervt vielleicht, wenn die Kinder nach dem Martinssingen einfach nur Lust auf ihre Beute haben. Aber angesichts von über 80 Fällen bundesweit lohnt sich die Vorsicht definitiv. Also: Augen auf beim Süßigkeiten-Check, damit der Laternenumzug und das Martinssingen für alle ein schönes Erlebnis bleiben – ohne böse Überraschungen.

Quellen

  1. Nadeln in Süßigkeiten: Polizei in NRW warnt zum Martinssingen vor Halloween-Nachahmern
  2. Nadeln im Süßkram: Polizei NRW warnt nach Halloween eindringlich


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