Glatteis sorgt für Massenunfall auf der A52: Die Ruhrtalbrücke bei Essen war stundenlang gesperrt. Alle Infos zum Unfall und zur Freigabe im Überblick.
Frostiger Start ins Wochenende für alle NRW-Pendler: In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es in und um Essen richtig kalt geworden. Die Folge: zugefrorene Scheiben, glatte Straßen und am Ende ein ordentlicher Crash auf der Autobahn. Gegen 05:49 Uhr hat es auf der Ruhrtalbrücke der A52 ordentlich gekracht.1
Laut Autobahnpolizei waren sechs bis sieben Fahrzeuge in den Auffahrunfall verwickelt. Die gute Nachricht dabei: Schwerverletzte gab es nicht.1 Trotzdem musste die Brücke erstmal komplett dicht gemacht werden – und zwar in beide Richtungen. Der Grund war nicht nur der Unfall selbst, sondern auch das Glatteis, das die Bergungsarbeiten zusätzlich erschwert hat.1
Für alle, die am Samstagmorgen auf der A52 unterwegs waren, hieß es erstmal: Geduld haben. Bevor die Brücke wieder freigegeben werden konnte, mussten die beteiligten Autos abgeschleppt werden. Danach ging’s ans Streuen, damit die Strecke wieder sicher befahrbar ist.1 Wer in Richtung Düsseldorf wollte, hatte es besonders schwer: Auch die Auffahrt Kettwig war zeitweise gesperrt, und Autofahrerinnen und Autofahrer wurden schon vor der Brücke von der A52 abgeleitet.1
Zum Glück ist zumindest im Essener Stadtverkehr in dieser Nacht nichts Glatteis-Bedingtes passiert – laut Polizei gab es dort keine weiteren Unfälle.1
Nach rund drei Stunden war der Spuk dann vorbei. Ab 09:15 Uhr konnte die Ruhrtalbrücke wieder in beiden Richtungen freigegeben werden und der Verkehr kam langsam wieder ins Rollen.1 Also alles wieder im grünen Bereich – zumindest bis zum nächsten Kälteeinbruch.
Die Situation zeigt mal wieder: Wenn die Temperaturen nachts in den Keller rutschen, kann’s auf den Straßen richtig gefährlich werden – auch wenn’s auf den ersten Blick noch gar nicht nach Winter aussieht. Checkt also vor eurer nächsten Autofahrt lieber nochmal, wie kalt es wirklich war, und fahrt entsprechend vorsichtig, besonders auf Brücken. Die frieren nämlich meistens zuerst zu, weil sie von allen Seiten der Kälte ausgesetzt sind.
Bleibt also am besten wachsam, wenn’s draußen frostig wird, und nehmt euch auf solchen Streckenabschnitten lieber ein bisschen mehr Zeit. Sicher ist sicher!
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