Zimmerbrand in Düsseldorf: Mehrere Personen mussten über die Drehleiter gerettet werden. Alle Infos zum neuen Feuerwehr-Einsatz nach dem Kellerbrand in…
Kaum ist der Kellerbrand in der Kaiserstraße aus der letzten Woche aus den Köpfen, musste die Feuerwehr Düsseldorf schon wieder ausrücken. Diesmal ging’s nicht um Pempelfort, sondern um Heerdt – und die Lage war deutlich brenzliger als beim letzten Einsatz.1
Am Samstagmorgen, kurz nach 4 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einem Zimmerbrand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Krefelder Straße gerufen. Mehrere Bewohner konnten sich noch selbst aus dem Gebäude retten, darunter auch der Mann, aus dessen Wohnung das Feuer kam. Für zwei weitere Personen aus dem ersten und zweiten Obergeschoss wurde es aber richtig eng: Sie mussten über die Drehleiter in Sicherheit gebracht werden.1
Während zwei Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vorgingen, um den Brand zu löschen und den Treppenraum zu checken, kümmerte sich der Rettungsdienst um den Bewohner der Brandwohnung. Er kam zur weiteren Behandlung in die Uniklinik Düsseldorf.1
Im Vergleich zum Kellerbrand in Pempelfort, bei dem vor allem umfangreiche Lüftungsmaßnahmen nötig waren, war der Einsatz in Heerdt deutlich größer aufgestellt.2 Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Quirinstraße und Münsterstraße sowie des Führungsdienstes im Einsatz. Unterstützung kam außerdem von der Umweltwache und der Freiwilligen Feuerwehr von der Posener Straße.1
Im Laufe des Einsatzes musste die Wasserversorgung des Gebäudes abgestellt werden – für die Bewohner bedeutete das erstmal: ausharren oder woanders unterkommen. Einige fanden Unterschlupf bei Freunden und Familie, andere entschieden sich, trotz allem in ihre Wohnungen zurückzukehren. Nach gut zweieinhalb Stunden war der Spuk dann vorbei.1
Auch wenn beide Einsätze unterschiedlich verliefen, zeigen sie, wie schnell die Feuerwehr Düsseldorf aktuell gefordert ist. Beim Kellerbrand in der Kaiserstraße reichte ein zügiges Löschen und anschließendes Lüften, um Schlimmeres zu verhindern – verletzt wurde damals niemand.2 Beim Zimmerbrand in Heerdt war die Lage ernster: Mit der Drehleiter mussten Menschen aktiv aus den oberen Stockwerken gerettet werden, und eine Person musste ins Krankenhaus.1
Zwei Brände innerhalb weniger Tage zeigen mal wieder, wie wichtig schnelles und koordiniertes Handeln der Einsatzkräfte ist. Düsseldorfs Feuerwehr hat in beiden Fällen gezeigt, dass sie auch bei kniffligen Situationen schnell reagiert und Menschenleben rettet. Bleibt zu hoffen, dass es für die Betroffenen beider Einsätze schnell wieder normal weitergeht.
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