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Betrug durch falschen Chef – Polizei warnt vor Fake-E-Mails
19. Februar 2026

Eine junge Frau wurde Opfer eines Betrugs über gefälschte E-Mails.

Troisdorf: Junges Opfer fällt auf gefälschte E-Mail herein

Am Mittwoch, dem 18. Februar, wurde eine 19-jährige Frau in Troisdorf Opfer eines Betrugs. Sie erhielt eine E-Mail, die aufgrund einer ähnlich lautenden Absenderadresse den Eindruck erweckte, von ihrem Vorgesetzten zu stammen. Der Absender forderte sie auf, acht Guthabenkarten im Wert von jeweils 100 Euro zu erwerben und die dazugehörigen Codes per E-Mail zu übermitteln. Nachdem sie dieser Aufforderung nachkam, verlangte der Absender zusätzlich weitere Guthabenkarten. Dies machte die Frau stutzig, sodass sie ihren echten Chef telefonisch kontaktierte, der bestätigte, dass die E-Mails nicht von ihm stammten. Daraufhin erstattete die 19-Jährige Anzeige.

Die Polizei rät, bei ungewöhnlichen Zahlungsaufforderungen über E-Mail stets misstrauisch zu sein, insbesondere wenn Guthabenkarten verlangt werden. Solche Anfragen sollten immer über einen zweiten Kommunikationsweg, wie beispielsweise telefonisch, direkt mit dem vermeintlichen Absender geklärt werden. Sensible Daten oder Codes von Guthabenkarten sollten niemals per E-Mail übermittelt werden.

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