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20-Jähriger zündet Sprengstoffvorrichtung im ICE nach Frankfurt/Main
3. April 2026

Ein 20-jähriger Mann zündete im ICE eine Sprengstoffvorrichtung, mehrere Reisende wurden leicht verletzt. Staatsschutz ermittelt.

Sprengstoffvorrichtung im ICE zündet

Am Donnerstagabend, dem 2. April 2026, wurde ein 20-jähriger Mann festgenommen, nachdem er im ICE auf dem Weg von Aachen nach Frankfurt/Main zwei Sprengstoffgegenstände entzündet hatte. Bei der Explosion wurden mehrere Mitreisende leicht verletzt. Der Staatsschutz der Bonner Polizei hat die Ermittlungen übernommen und untersucht die Motivlage des Beschuldigten.

Die Ermittler arbeiten eng mit der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf zusammen. Der Vorwurf umfasst gefährliche Körperverletzung sowie Verstöße gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz. Ob eine politische Motivation vorliegt, wird derzeit ebenfalls geprüft. Sowohl die Auswertung der gesicherten Spuren als auch die Untersuchung der gezündeten Gegenstände dauern an. Der 20-Jährige befindet sich weiterhin im Polizeigewahrsam.

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