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14 tote Schafe in Wenden: Verdacht auf Wolfsrisse im Scheiderwald
11. April 2026

14 tote Schafe in Wenden-Scheiderwald: Verdacht auf Wolfsrisse. Landesjagdgesetz in NRW soll angepasst werden.

Im kleinen Ort Scheiderwald in der Gemeinde Wenden, Kreis Olpe, sorgte der Fund von mindestens 14 toten Schafen an zwei aufeinanderfolgenden Morgenden für Bestürzung unter den Tierhaltern. Die aufgefundenen Tiere waren laut Berichten am 9. und 10. April bestialisch zugerichtet. Der Zustand der Kadaver deutet auf mögliche Wolfsrisse hin, doch die amtliche Bestätigung steht noch aus.

Worum es geht

In Scheiderwald wurden in nur zwei Nächten 14 tote Schafe gefunden. Tierhalter suchen das Gelände nach weiteren Opfern ab. Der Verdacht auf Wolfsrisse ist laut LokalPlus naheliegend, ist aber noch nicht offiziell bestätigt, da die Prüfverfahren in NRW bis zu zwei Monate dauern können.

Die wichtigsten Fakten

Die getöteten Schafe wurden an zwei Tagen hintereinander gefunden. Die Tierhalter befinden sich weiterhin auf der Suche nach weiteren Tieren im Umfeld. Der landwirtschaftliche Kreisverband Olpe fordert politisches Handeln und sieht die Aufnahme des Wolfes ins Landesjagdgesetz als dringend notwendig an (LokalPlus).

Hintergrund

Bernd Eichert aus Wenden, Sprecher des landwirtschaftlichen Verbands zum Thema Wolf, kritisiert die aus Sicht vieler Landwirte fehlenden Lösungen zum Schutz der Weidetiere. Die Tierhalter fühlen sich laut Eichert von der Landespolitik allein gelassen. Auch der Ansatz, Schutzzäune einzusetzen, wird als weitgehend wirkungslos und wirtschaftlich wie ökologisch problematisch bewertet.

Einordnung für NRW

In Nordrhein-Westfalen dauert die offizielle Bestätigung eines Wolfsrisses meist mehrere Wochen bis Monate. Bis zu dieser Klärung bleibt der Verdacht bestehen. Der Kreisverband betont, dass die Änderung des Bundesjagdgesetzes ein erster Schritt sei, nun aber schnelle Maßnahmen in NRW für den gezielten Umgang mit auffälligen Wölfen notwendig seien.

Ausblick

Die Gespräche zwischen Interessenverbänden und Landesregierung laufen weiter, konkrete Ergebnisse gibt es bisher jedoch nicht. Tierhalter und Verbände fordern Beschlüsse, die kurzfristig den Schutz der Weidetiere verbessern und rechtssichere Handlungsmöglichkeiten im Schadensfall schaffen.

Quellen

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