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Landesgartenschau Neuss 2026: Wirtschaftliche Impulse und Perspektiven
19. April 2026

Landesgartenschau Neuss 2026 bringt wirtschaftliche Impulse: Besucherzahlen, Umsätze und nachhaltige Stadtentwicklung im Fokus.

Die Landesgartenschau (LAGA) 2026 in Neuss steht im Fokus: Mindestens 650.000 Besuche werden laut Studie erwartet, rund zwei Drittel kommen von außerhalb. Das Großereignis soll nicht nur das Stadtbild, sondern auch Wirtschaft, Tourismus und Gesellschaft am Mittleren Niederrhein stärken. Die IHK-Studie beziffert die regionalen Effekte erstmals konkret.

Worum es geht

Die LAGA 2026 in Neuss wird von April bis Oktober zahlreiche Gäste anziehen. Sie findet mitten in der Stadt statt und ist verbunden mit umfangreichen städtebaulichen Maßnahmen und einer neuen Parkanlage. Besonders profitiert die lokale Wirtschaft.

Die wichtigsten Fakten

Die Studie des ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH im Auftrag der IHK Mittlerer Niederrhein prognostiziert eine Wertschöpfung von rund 25,6 Millionen Euro. Davon fließen 14,9 Millionen Euro direkt nach Neuss. Die Besucher sorgen für einen Bruttoumsatz von ca. 17,5 Millionen Euro, über 12 Millionen Euro stammen von Gästen, die eigens für die Gartenschau anreisen. Im Veranstaltungsjahr entstehen mehr als 360 neue Vollzeitarbeitsplätze in der Region, davon 227 direkt in Neuss. Erwartet werden etwa 360.000 Tagesausflüge und 18.000 Übernachtungen.

Hintergrund zur Landesgartenschau Neuss

Die Gartenschau ist wesentlicher Teil eines städtischen Zukunftsprojekts. Neben einem neuen Innenstadtpark und einer Grünachse zum Rhein entstehen 1.500 neue Wohnungen im Hammfeld I und verschiedene Parks werden aufgewertet. Attraktive Wegeverbindungen zwischen Innenstadt, Hauptbahnhof und LAGA-Gelände sind geplant. Kooperationen mit Kultur, Handel und Verkehrsunternehmen unterstützen die Wirkung.

Einordnung für NRW

Die Landesgartenschau setzt starke Impulse für den lokalen und regionalen Tourismus und Einzelhandel. Neuss positioniert sich so als grüner und moderner Standort im dicht besiedelten Raum zwischen Düsseldorf und Köln. Das Projekt gilt bereits als Motor für Wirtschaft und Stadtentwicklung und wird begleitet von Maßnahmen für nachhaltige Stadtentwicklung, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität.

Ausblick und Perspektiven

Die Studie empfiehlt ein Monitoring der Effekte, unter anderem beim Besucherverhalten, Umsatzentwicklung und ökologischen Kennwerten. Die Gartenschau soll nicht nur ein einmaliges Event bleiben, sondern langfristige Verbesserungen bei Lebensqualität und Mobilität anstoßen. Lokale Unternehmen und die Verwaltung arbeiten eng vernetzt – eine Grundlage für nachhaltigen Erfolg über 2026 hinaus.

Quellen

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