So läuft eine Landtagswahl in NRW ab: Wahlrecht, Ablauf, Stimmen und Bedeutung – alle wichtigen Fakten im Überblick.
Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) ist ein zentrales Ereignis der Landespolitik. Bürgerinnen und Bürger bestimmen dabei alle fünf Jahre die Zusammensetzung des Landtags in Düsseldorf. Hier erklären wir, wie eine Landtagswahl in NRW abläuft und welche Schritte zu beachten sind.
Bei der Landtagswahl entscheiden die Wahlberechtigten über die politische Richtung in NRW. Die Zusammensetzung des Landtags legt fest, welche Parteien und Politiker die Landesregierung bilden.
Wählen dürfen alle deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens 16 Tagen ihren Wohnsitz in NRW haben. Jede und jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen: eine für die Direktkandidatin oder den Direktkandidaten im Wahlkreis (Erststimme) und eine für die Landesliste einer Partei (Zweitstimme).
Die Landtagswahl findet alle fünf Jahre statt. Die Wahllokale sind am Wahltag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Nach Schließung der Wahllokale werden die Stimmen ausgezählt. Das endgültige Ergebnis wird meist noch am Wahlabend veröffentlicht.
Der gewählte Landtag entscheidet über wichtige Themen wie Bildung, Verkehr, Sicherheit und Wirtschaft. Die Parteien, die die Fünf-Prozent-Hürde überwinden, ziehen in den Landtag ein. Die stärkste Fraktion übernimmt in der Regel die Regierungsbildung.
Auch zukünftig bleibt die Landtagswahl das maßgebliche Instrument, mit dem die Bürgerinnen und Bürger die Politik in NRW mitgestalten können. Änderungen im Wahlrecht sind möglich, werden aber stets im Vorfeld öffentlich diskutiert.
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