Gemeinsame Grenzkontrollen von Landes- und Bundespolizei stärken die Sicherheit in NRW. Zusammenarbeit gegen grenzüberschreitende Kriminalität.
Bundes- und Landespolizei führen gemeinsam im Grenzraum zu den Niederlanden und Belgien Kontrollen durch. Ziel ist es, grenzüberschreitende Kriminalität effektiver zu bekämpfen und die Sicherheit in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Die Aktion unterstreicht den Schulterschluss zwischen verschiedenen Behörden im Kampf gegen organisierte Kriminalität.
Am 6. Februar kontrollieren Beamtinnen und Beamte der Bundes- und Landespolizei gemeinsam im westlichen NRW – insbesondere entlang der Grenze zu den Niederlanden und Belgien. Die Aktivitäten laufen bereits seit den frühen Morgenstunden. Auch Minister Herbert Reul und der Präsident der zuständigen Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Andreas Jung, informierten sich vor Ort über die Zusammenarbeit (Ministerium des Innern NRW).
Im Fokus stehen Straftaten wie Schleusungen, Wohnungseinbrüche, Schmuggel und andere Formen der grenzüberschreitenden Kriminalität. An der Aktion sind erstmalig alle Polizeibehörden mit Grenzbezug in NRW beteiligt. Konkret nehmen 420 Bundes- und 660 Landesbeamtinnen und -beamte teil. Die Maßnahmen erfolgen im Rahmen regelmäßig stattfindender Fahndungs- und Kontrolltage.
Grenzen in Europa sind offen – das bringt Vorteile, kann aber auch Risiken in Bezug auf Kriminalität erhöhen. Aus diesem Grund arbeiten Bundes- und Landespolizei, Zoll sowie belgische und niederländische Sicherheitsbehörden eng zusammen. Minister Reul betont: „Grenzen sind kein Einfallstor für Kriminelle. Deshalb zeigen wir hier zusammen Stärke und erhöhen den Druck.“
Der gesamte Grenzbereich von Aachen bis Wesel wird stärker überwacht. Die Behörden gehen gemeinsam auf Streife und kontrollieren Autos sowie Personen. Zu den beteiligten Einheiten zählen unter anderem die Wasserschutzpolizei aus Duisburg, Autobahnpolizei Düsseldorf und Köln sowie zahlreiche Polizeidirektionen im Westen des Landes.
Die umfassenden Kontrollen sind Teil einer kontinuierlichen Sicherheitsstrategie für NRW. Sie zielen nicht nur auf unmittelbare Gefahrenabwehr, sondern stärken auch dauerhaft das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Die enge Verzahnung der Behörden soll laut Ministerium fortgesetzt und weiterentwickelt werden, um den Druck auf Kriminelle dauerhaft hoch zu halten.
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