Umfangreiche Kontrollen in der Grenzregion Aachen zur Bekämpfung von Kriminalität und Verkehrsdelikten.
Am 8. Juni 2026 führten Sicherheitsbehörden aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien umfangreiche Schwerpunktkontrollen in der Grenzregion Aachen durch. Zwischen 10 und 19 Uhr waren rund 400 Einsatzkräfte aus 23 Behörden aktiv, einschließlich des Polizeipräsidiums Aachen und der Bundespolizei. Auf niederländischer und belgischer Seite beteiligten sich ebenfalls zahlreiche Ordnungskräfte an den Kontrollen.
Die Maßnahmen dienten der Bekämpfung von Alkohol- und Betäubungsmitteldelikten im Straßenverkehr sowie weiterer Kriminalität, insbesondere in Bezug auf Wohnungseinbrüche und die illegale Einreise. Zudem wurden gezielte Kontrollen im Güterverkehr durchgeführt. In diesem Rahmen wurden insgesamt 1193 Fahrzeuge und 1794 Personen kontrolliert. Es wurden 79 Strafanzeigen erstattet, unter anderem aufgrund von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Ein besonders auffälliges Ergebnis waren 25 Fahrzeugführer, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen, was zur Anordnung von 23 Blutproben führte. Zudem hatten zwölf Personen keine gültige Fahrerlaubnis. Insgesamt wurden 435 Ordnungswidrigkeiten, vorwiegend Verkehrsverstöße, festgestellt.
Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in der Euregio Maas-Rhein wird durch die Organisation „NeBeDeAgPol“ (Niederländisch/Belgisch/Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Polizei) koordiniert. Diese Kontrollen sind Teil einer regelmäßigen Initiative zur Stärkung des Sicherheitsgefühls in der Region mit einem Fokus auf grenzüberschreitende Kriminalität und Verkehrsüberwachung.
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