Im Neusser Hafen trat am 30. Juli 2026 Hydrauliköl aus einem Güterschiff aus. Die Feuerwehr Neuss sicherte das Hafenbecken 5 mit rund 50 Metern Ölsperren.
Am Donnerstag, dem 30. Juli 2026, ging um 12:11 Uhr der Alarm bei der Feuerwehr Neuss ein: Im Neusser Hafen trat Hydrauliköl aus einem Güterschiff aus – und das mitten im Hafenbecken 5 an der Floßhafenstraße. Kein Szenario, das man auf die leichte Schulter nehmen kann!1
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die Meldung sofort. Laut Aussage des Schiffsführers war das Schiff auf Grund gelaufen, wodurch im Bereich der Ruderanlage unterhalb der Wasseroberfläche Hydrauliköl austrat. Das Tückische daran: Ein vollständiges Stoppen des Austritts war zunächst nicht möglich.1
Klingt nach einer echten Herausforderung – und genau das war es auch. Denn während des gesamten Einsatzes trat weiterhin sporadisch Öl aus, das es zu kontrollieren galt.1
Die Einsatzkräfte handelten schnell und brachten mithilfe ihres Rettungsbootes rund 50 Meter Ölsperren aus, die sie direkt um das betroffene Schiff platzierten. Das klingt erstmal unkompliziert – war es aber nicht. Aufkommender Wind machte die Arbeiten auf dem Wasser deutlich schwieriger.1
Trotzdem: Die Ölsperren zeigten ihre Wirkung. Das sporadisch austretende Hydrauliköl konnte eingedämmt werden, sodass eine weitere Ausbreitung im Hafenbecken verhindert wurde.1
Nachdem die Ölsperren vollständig gesetzt worden waren, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen 14:30 Uhr an die Hafenmeisterei. Diese übernahm anschließend die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Ölunfalls.1
Insgesamt also gut zwei Stunden im Einsatz – die Feuerwehr Neuss hat hier schnell und professionell reagiert und Schlimmeres verhindert. Respekt dafür!
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