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Köln besetzt zwei Top-Jobs in der Verwaltung: Das ist der Zeitplan
3. August 2026

Köln besetzt zwei neue Top-Jobs in der Verwaltung: Der Stadtrat wählt am 8. Oktober. Alle Infos zum Zeitplan und den beteiligten Fraktionen jetzt im Überblick.

Köln sucht neue Spitzenleute – und hat jetzt einen klaren Fahrplan

Während Köln kulturell gerade richtig auftrumpft – in einem früheren Beitrag haben wir bereits über das Comeback der Kölner Kult-Band Gänsehaut berichtet – tut sich auch in der Kölner Stadtpolitik gerade einiges. Die Verwaltung hat jetzt einen konkreten Zeitplan vorgelegt, wie zwei wichtige Spitzenjobs neu besetzt werden sollen.1

Um welche Stellen geht es?

Köln schafft zwei neu zugeschnittene Dezernate, die künftig mit frischen Kräften besetzt werden sollen:1

  • Dezernat für Allgemeine Verwaltung, Personal und Digitalisierung
  • Dezernat für Sicherheit, Ordnung und Recht

Die Personen, die diese Posten übernehmen, werden auch Beigeordnete genannt. Sie vertreten den Oberbürgermeister in ihrem jeweiligen Arbeitsgebiet – und das für üblicherweise acht Jahre. Keine kleine Sache also!1

Das sind die wichtigsten Daten im Überblick

Der Zeitplan steht, und der ist ziemlich straff. Hier die wichtigsten Stationen auf einen Blick:1

  1. Bis 16. August: Bewerbungsfrist läuft
  2. Danach: Auswahlgespräche mit den Kandidatinnen und Kandidaten
  3. Ende September / Anfang Oktober: Die Favoriten präsentieren sich den einzelnen Fraktionen in internen Gesprächen
  4. 8. Oktober: Der Stadtrat wählt die beiden neuen Dezernenten

Wer hat das Sagen bei der Auswahl?

Dass die Wahl am 8. Oktober erfolgreich über die Bühne gehen soll, ist kein Zufall. Grüne, CDU und SPD haben sich auf die neue Dezernatsstruktur geeinigt und bringen gemeinsam 58 von 90 Ratssitzen auf die Waage – das ist eine klare Mehrheit. Dazu kann auch Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) mitstimmen.1

Beim Verwaltungsdezernat hat die SPD das sogenannte Vorschlagsrecht, beim Sicherheitsdezernat liegt es bei der CDU. In der Praxis bedeutet das: Die jeweilige Fraktion spricht Kandidatinnen und Kandidaten an, die dann ganz offiziell bei der Stadt einreichen und sich einer offenen Ausschreibung stellen müssen.1

Warum war das alles so kompliziert?

Dass Köln überhaupt so viel auf einmal neu regeln muss, hat einen Grund: In der laufenden Wahlperiode laufen die Verträge mit sämtlichen Dezernenten aus beziehungsweise enden. Die drei großen Fraktionen mussten deshalb ein Gesamtpaket verhandeln. Hintergrund ist auch, dass die SPD bislang mit dem für Schule und Sport zuständigen Robert Voigtsberger nur einen einzigen von ihr vorgeschlagenen Beigeordneten im Stadtvorstand hatte.1

Und noch etwas macht die Sache besonders: Zwischen 2021 und 2022 bereiteten gleich drei Besetzungsverfahren in Köln große Probleme. Die Bezirksregierung beanstandete sie, in einem Fall zog sich sogar ein Kandidat zurück. Seitdem stehen solche Verfahren besonders im Fokus – diesmal soll alles glattlaufen.1

Köln bleibt spannend

Ob beim Comeback einer Kult-Band2 oder bei der Neuaufstellung der Stadtspitze – in Köln ist aktuell richtig viel los. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie sich die Suche nach den zwei neuen Top-Kräften entwickelt. Bleibt gespannt!

Quellen

  1. Kölner Stadtspitze: Verwaltung legt Zeitplan zur Besetzung zweier Top-Jobs vor – Kölnische Rundschau
  2. Gänsehaut sind zurück: Kölner Kult-Band wagt Comeback mit neuem Album – Antenne NRW


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