Niedriger Rheinpegel in Köln: Am Ufer können gefährliche Blindgänger auftauchen. Was du tun sollst, wenn du etwas Verdächtiges entdeckst.
Der Rheinpegel in Köln ist derzeit weiterhin niedrig – und das hat eine direkte Folge für alle, die gerne am Ufer spazieren gehen: Treibgut, angespülte Objekte und manchmal sogar richtig gefährliche Überraschungen tauchen auf. Die Stadt Köln warnt deshalb ausdrücklich zur Vorsicht.1
Was erstmal nach einem spannenden Fund klingt, kann im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein. Denn durch den niedrigen Wasserstand können alte Munition, Granaten oder Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg zum Vorschein kommen – Relikte, die jahrzehntelang unter Wasser lagen und jetzt plötzlich frei zugänglich am Ufer liegen.1
Die Regel ist dabei absolut klar: Keinen verdächtigen Gegenstand anfassen! Egal wie harmlos er aussieht – Abstand halten ist hier das einzig Richtige.
Du hast am Rheinufer etwas Verdächtiges gesehen? Dann gilt: Ruhe bewahren, nicht anfassen und sofort das Ordnungsamt der Stadt Köln benachrichtigen. Die kümmern sich dann um alles Weitere.1
Übrigens: Auch normaler Müll und Treibgut können gemeldet werden. Für die Beseitigung am Ufer ist laut Stadt die AWB zuständig. Etwas anderes gilt, wenn ein Gegenstand eine Gefahr für die Schifffahrt darstellen könnte – dann ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt des Bundes der richtige Ansprechpartner.1
Ein Spaziergang am Rheinufer bei Niedrigwasser kann wirklich faszinierend sein – der Blick auf den Flussboden, der sich sonst versteckt, ist schon irgendwie cool. Aber bitte bleibt dabei immer auf Abstand zu unbekannten Objekten. Im Zweifel lieber einmal zu viel die Behörden anrufen als einmal zu wenig. Bleibt safe, NRW! 🙏1
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