In Essen-Dellwig soll ein 43-Jähriger seine Ehefrau gewürgt und mit einem Messer schwer verletzt haben.
Ein brutaler Vorfall erschüttert Essen-Dellwig: Am Freitagabend (21. August) soll ein 43-Jähriger seine 33-jährige Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung schwer angegriffen haben. Der Mann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft – und eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.1
Gegen 21 Uhr alarmierte die 33-Jährige selbst die Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen war es kurz zuvor zu einem verbalen Streit zwischen den Eheleuten gekommen. Im weiteren Verlauf soll der 43-Jährige seine Frau gewürgt und mit einem Messer verletzt haben. Außerdem bedrohte er sie laut Polizeiangaben mehrfach mit dem Tod.1
Die Frau erlitt schwere Verletzungen, die laut Polizei potenziell lebensbedrohlich waren. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dem Tatverdächtigen gelang es nicht zu flüchten – er wurde widerstandslos festgenommen.1
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen erließ das Amtsgericht Essen einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 43-Jährigen – wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Der Mann befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.1
Die Staatsanwaltschaft Essen und eine Mordkommission der Polizei Essen haben die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen des Falls aufgenommen. Die Ermittlungen laufen.1
Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie gefährlich häusliche Gewalt sein kann – und dass Betroffene oft erst in letzter Sekunde die Möglichkeit finden, sich Hilfe zu holen. Gut, dass die 33-Jährige in dieser Situation die Kraft hatte, selbst die Polizei zu rufen. Wenn du oder jemand in deinem Umfeld Hilfe braucht: Im Notfall immer den Notruf 110 oder 112 wählen. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der Nummer 08000 116 016 rund um die Uhr kostenlos erreichbar.
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