Schwelbrand im Hartkortweg in Schwelm: Die Feuerwehr rückte mit 16 Einsatzkräften aus und verhinderte Schlimmeres – niemand wurde verletzt.
Mittwochabend, kurz nach 19 Uhr – und die Feuerwehr Schwelm hatte alle Hände voll zu tun. Anwohner bemerkten einen beißenden Geruch im Hartkortweg und alarmierten die Einsatzkräfte. Was dann folgte, war ein echter Wettlauf gegen die Zeit.1
Die Feuerwehrleute machten sich umgehend auf die Suche nach der Ursache – und wurden fündig: Auf dem Dach eines Wohnkomplexes brannte es. Genauer gesagt handelte es sich um einen Schwelbrand an einer elektrischen Anlage, der sich bereits in die Dachhaut ausgebreitet hatte.1
Keine langen Diskussionen, direkt ran: Die Einsatzkräfte leiteten sofort Löschmaßnahmen mit einem Kleinlöschgerät ein. Danach wurde ein Teil der Dachhaut geöffnet, um den betroffenen Bereich auf weitere Brand- und Glutnester sowie erhöhte Temperaturen zu kontrollieren. Das Ergebnis der Kontrolle war zum Glück beruhigend – weitere Brandstellen konnten nicht festgestellt werden.1
Nach Abschluss aller Kontrollmaßnahmen wurde die Einsatzstelle in Absprache mit der Polizei an den zuständigen Hausmeister übergeben. Gegen 21:00 Uhr war der Einsatz beendet. Und das Beste: Es wurde niemand verletzt.1
Als wäre ein Dachbrand nicht genug, musste der Löschzug Winterberg während des laufenden Einsatzes parallel zu einer Tragehilfe ausrücken – auch dieser Einsatz wurde erfolgreich abgearbeitet. Für diese zusätzliche Aufgabe waren ein weiteres Fahrzeug und sechs Einsatzkräfte im Einsatz.1
Insgesamt war die Feuerwehr Schwelm beim Einsatz im Hartkortweg mit 16 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort – ein starkes Team, das den Abend souverän gemeistert hat.1
Dieser Einsatz zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, ungewöhnliche Gerüche ernst zu nehmen und schnell zu handeln. Ein beißender Geruch ohne erkennbare Ursache? Lieber einmal zu viel die Feuerwehr rufen als einmal zu wenig. Die Einsatzkräfte in Schwelm haben bewiesen, dass schnelles Eingreifen Schlimmeres verhindern kann – Respekt an alle, die dabei waren!1
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