Bei einer Blitzkontrolle in Ratingen erwischte die Polizei Mettmann 400 Raser auf einen Schlag. Was den Ertappten jetzt droht, liest du hier.
Das ist eine Zahl, die wirklich zu denken gibt: Bei einer Geschwindigkeitskontrolle der Kreispolizeibehörde Mettmann auf der Kölner Straße in Ratingen war jeder vierte Fahrer zu schnell unterwegs. Ganze 400 von 1.665 Fahrzeugen haben die erlaubten 30 km/h einfach ignoriert – und das mitten in einer Baustelle. Autsch.1
Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann hat am Montag, dem 3. August 2026, zwischen 14:30 Uhr und 19:30 Uhr auf der innerörtlichen Kölner Straße in Ratingen gemessen. Genauer gesagt: im Bereich einer Baustelle in Höhe der Autobahnunterführung, wo Tempo 30 gilt. Fünf Stunden Kontrolle, 1.665 Fahrzeuge – und 400 davon haben die Tempolimit-Schilder schlicht übersehen (oder übersehen wollen).1
Der absolute Spitzenreiter des Abends? Ein Autofahrer, der nach Abzug der Toleranz satte 43 km/h zu schnell unterwegs war. Das ist nicht einfach „ein bisschen drüber“ – das ist mehr als doppelt so schnell wie erlaubt.1
Wer bei so einer Kontrolle auffällt, kommt nicht günstig davon. Die Polizei Mettmann macht klar, was auf die Raser zukommt:
Für den Spitzenreiter mit 43 km/h zu viel dürfte das noch deutlich teurer und unangenehmer werden.1
Hier kommt der wichtigste Hinweis für alle, die regelmäßig im Kreis Mettmann unterwegs sind: Im Rahmen der Verkehrsstrategie #LEBEN kündigt die Polizei Geschwindigkeitskontrollen nicht mehr vorher an. Das Ziel ist klar – der Kontrolldruck auf den Straßen soll steigen. Heißt für euch: Im gesamten Kreisgebiet muss täglich mit Geschwindigkeitsmessungen gerechnet werden.1
Die Polizei erinnert dabei an einen wichtigen Fakt: Zu hohes Tempo ist eine der häufigsten Unfallursachen überhaupt. Die Botschaft ist also simpel – haltet euch an die Geschwindigkeitsregeln, besonders in Baustellen, wo andere Menschen arbeiten und das Risiko nochmal deutlich höher ist.1
400 Erwischte in nur fünf Stunden – das ist ein Weckruf für alle Autofahrerinnen und Autofahrer in der Region. Gerade in Bauzonen, wo Tempo 30 gilt, geht es nicht nur um Bußgelder und Punkte. Es geht um die Sicherheit der Bauarbeiter und aller anderen Verkehrsteilnehmenden. Also: Fuß vom Gas, Augen auf – und denkt daran, dass die nächste Kontrolle jederzeit und überall im Kreisgebiet stattfinden kann. Ihr seid gewarnt!1
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