In Bocholt kollidierte ein Radfahrer mit einem Auto, weil er aufs Smartphone schaute – danach fuhr er einfach weg. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.
Kennt ihr das? Man schaut kurz aufs Handy und ist gedanklich woanders. Für einen unbekannten Radfahrer in Bocholt hatte genau dieses Verhalten am Donnerstag, dem 27. August 2026, unangenehme Folgen – und jetzt sucht die Polizei nach ihm.1
Gegen 16.40 Uhr war eine Autofahrerin auf der Weberstraße in Bocholt unterwegs und wollte auf einen Parkplatz abbiegen. Sie ließ den Radfahrer, der auf dem Radweg fuhr, bewusst passieren – so weit, so vorbildlich. Das Problem: Der Radfahrer hatte seinen Blick fest auf sein Smartphone gerichtet und bemerkte dabei nicht, dass das Auto der Frau bereits in den Radweg hineinragte. Es kam zur Kollision.1
Nach einem kurzen Gespräch mit der Autofahrerin stieg der Radler einfach wieder auf sein Fahrrad und fuhr davon. Unfallflucht – auch wenn es „nur“ mit dem Rad passiert, ist das keine Kleinigkeit.1
Die Polizei hat nach Angaben der beteiligten Autofahrerin folgende Beschreibung des Mannes:
Wenn euch diese Beschreibung bekannt vorkommt oder ihr am Donnerstagnachmittag etwas auf der Weberstraße beobachtet habt, meldet euch bitte beim Verkehrskommissariat in Bocholt.1
Das Verkehrskommissariat Bocholt nimmt eure Hinweise unter der Telefonnummer (02871) 2990 entgegen. Jede Information kann helfen, den Radfahrer ausfindig zu machen.1
Dieser Vorfall zeigt mal wieder, wie gefährlich abgelenkte Mobilität ist – egal ob auf vier oder zwei Rädern. Wer auf dem Fahrrad unterwegs ist und aufs Smartphone schaut, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Also: Handy wegstecken, Augen auf den Weg – und wenn doch mal was passiert, bitte nicht einfach weiterfahren. Das ist keine Option.1
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