Die Bundespolizei hat in Essen einen Tatverdächtigen nach einem Diebstahl festgestellt und dabei weiteres Diebesgut sowie einen Kubotan sichergestellt.
Am 21. Juni wurde in Essen ein Mann von der Bundespolizei nach einem Diebstahl festgenommen. Der Vorfall ereignete sich gegen 21:25 Uhr, als ein Mitarbeiter eines Drogeriemarktes den Verdacht hatte, dass ein Kunde Kosmetikartikel im Wert von etwa 50 Euro entwenden wollte. Der Zeuge beobachtete, wie der Verdächtige die Artikel in seinen Rucksack steckte und den Laden ohne Bezahlung verließ.
Der Mitarbeiter sprach den Verdächtigen an und begleitete ihn in das Büro des Drogeriemarktes, wo er die Bundespolizei um Unterstützung bat. Als die Polizisten eintrafen, informierten sie den Tatverdächtigen über seine Rechte, woraufhin dieser von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte.
Da der 29-Jährige keine Ausweisdokumente vorzeigen konnte, führten die Beamten eine Durchsuchung durch. Dabei fanden sie sowohl einen Ausweis als auch das Diebesgut sowie einen Kubotan. Dieser stumpfe Gegenstand, der zur Selbstverteidigung verwendet werden kann, wurde umgehend beschlagnahmt. Der Tatverdächtige wurde an Ort und Stelle entlassen.
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
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