Dooring-Unfall in Leverkusen-Wiesdorf: Eine 65-jährige Radfahrerin wurde schwerstverletzt, als ein Autofahrer die Tür öffnete.
Ein Griff zur Autotür, ein Sekundenbruchteil Unachtsamkeit – und schon kann’s richtig übel enden. Genau das ist jetzt in Leverkusen-Wiesdorf passiert, und zwar mit richtig fiesen Folgen für eine 65-jährige Pedelec-Fahrerin.1
Am Mittwochnachmittag (4. November) war die Seniorin gegen 13 Uhr auf der Nobelstraße unterwegs. Sie fuhr mit ihrem Pedelec in gemütlichem Tempo auf dem Radschutzstreifen entlang – alles ganz normal. Doch dann öffnete ein 59-Jähriger, dessen Auto parallel zur Fahrbahn parkte, plötzlich seine Fahrertür. Die Tür erwischte das rechte Bein der Radfahrerin mit voller Wucht.1
Die Folgen waren heftig: Die 65-Jährige stürzte und zog sich schwerste Kopfverletzungen zu. Sie war kurzzeitig sogar bewusstlos. Weil die Verletzungen so ernst waren, musste ein Rettungshubschrauber anrücken und die Frau in eine Klinik fliegen.1
Damit die Polizei den Unfall ordentlich aufnehmen konnte, wurde die komplette Nobelstraße für etwa eine Stunde komplett gesperrt. Die Ermittlungen zum genauen Hergang laufen aktuell noch.1
Der Begriff „Dooring“ bezeichnet genau solche Situationen: Eine Autotür wird geöffnet, ohne vorher zu checken, ob gerade ein Radfahrer oder eine Radfahrerin vorbeikommt. Für Menschen auf dem Rad kann das richtig gefährlich werden – gerade wenn sie wie hier auf einem Radschutzstreifen direkt neben parkenden Autos unterwegs sind. Ein Blick in den Rückspiegel oder über die Schulter vorm Türöffnen kann also echt Leben retten.
Die Ermittler des Verkehrskommissariats 2 suchen jetzt nach weiteren Zeugen, die etwas zum Unfallgeschehen sagen können. Wer was gesehen hat, kann sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de melden.1
Der Unfall in Leverkusen zeigt mal wieder, wie schnell aus einer kleinen Unachtsamkeit eine richtig schlimme Sache werden kann. Egal ob du selbst Auto fährst oder mit dem Rad unterwegs bist – ein kurzer Check vorm Türöffnen oder beim Vorbeifahren an parkenden Autos kann den entscheidenden Unterschied machen. Wir drücken der 65-Jährigen die Daumen für eine gute Genesung.
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