Zimmerbrand in Olpe-Saßmicke: Beim Nachfüllen eines Tischkamins mit Ethanol kam es zur Verpuffung. Eine Frau wurde leicht verletzt, der Schaden ist hoch.
Ein ganz normaler Donnerstagmorgen, der plötzlich richtig gefährlich wurde: Im Olper Ortsteil Saßmicke ist es am 05. November gegen 09:20 Uhr zu einem Zimmerbrand gekommen.1 Der Grund dafür war eine Verpuffung, die wohl schneller ging, als man „Feuer“ sagen kann.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurden sofort zur Straße „Zum Mittelfeld“ gerufen.1 Doch als die Einsatzkräfte ankamen, hatten die Bewohner das Feuer bereits selbst gelöscht. Eigeninitiative, die sich ausgezahlt hat.
Nach aktuellem Ermittlungsstand hatte eine 47-jährige Bewohnerin im Wohnzimmer einen Tischkamin mit Ethanol nachgefüllt.1 Was danach passierte, zeigt, wie tückisch der Umgang mit Ethanol sein kann: Die leicht entflammbare Flüssigkeit entzündete sich, es kam zur Verpuffung – und direkt im Anschluss zum Brand.1
Für alle, die selbst einen Tischkamin oder Ethanol-Kamin zuhause haben: Genau solche Momente sind der Grund, warum man beim Nachfüllen besonders vorsichtig sein sollte. Ethanol ist hochentzündlich und reagiert, wenn noch Restglut oder Flammen vorhanden sind, oft blitzschnell.
Die 47-Jährige wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.1 Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.1 Zum Glück ist es bei einer leichten Verletzung geblieben – bei einer Verpuffung dieser Art hätte es auch deutlich schlimmer kommen können.
Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Eurobereich geschätzt.1 Die genauen Ermittlungen zum Hergang laufen noch.
Dieser Vorfall ist ein gutes Beispiel dafür, warum Deko-Kamine mit Ethanol nicht unterschätzt werden sollten. Sie sehen gemütlich aus, können aber bei falscher Handhabung schnell zur echten Gefahr werden. Besonders wichtig: Nachfüllen nur bei komplett erloschener Flamme und abgekühltem Gerät – sonst kann es genau zu solchen Verpuffungen kommen, wie sie jetzt in Saßmicke passiert ist.
Die Kreispolizeibehörde Olpe hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Wer mehr zum aktuellen Stand erfahren möchte, kann sich direkt an die zuständige Pressestelle wenden.1
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