Sturmschaden, Grasbrand und Öl im Kanal: Die Feuerwehr Schermbeck hatte gleich drei Einsätze in kurzer Zeit – alle Details hier im Überblick.
Manchmal häufen sich die Einsätze – und genau das war bei der Feuerwehr Schermbeck zuletzt der Fall. Innerhalb weniger Tage rückten die Einsatzkräfte gleich drei Mal aus: von einem umgestürzten Ast über einen Grasbrand bis hin zu einer mysteriösen Flüssigkeit im Kanal. Hier kommt der Überblick, was los war.1
Den Auftakt machte ein Sturmschaden am Sonntag. Um 21:33 Uhr wurde der Löschzug Schermbeck mit dem Einsatzstichwort „Sturmschaden“ zur Weseler Straße alarmiert. Vor Ort war ein Ast auf den Mehrzweckstreifen gestürzt – kein Riesenbrand, aber trotzdem ein Fall für die Profis.1
Mit einer Kettensäge wurde der Ast zerkleinert und anschließend beiseite geräumt. Schnell, sauber, erledigt: Um 21:53 Uhr war der Einsatz bereits wieder beendet – also gerade mal 20 Minuten.1
Am darauffolgenden Mittwoch ging es gleich doppelt rund. Um 16:22 Uhr wurde der Löschzug Altschermbeck mit dem Stichwort „Grasbrand“ zum Heggenkamp alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf dem Gelände der Gesamtschule Schermbeck, wo es zu einem kleinflächigen Grasbrand gekommen war.1
Die Einsatzkräfte löschten die betroffene Stelle mit Wasser ab – und auch hier war die Sache schnell geregelt. Um 16:38 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.1
Nur zehn Minuten später, um 16:32 Uhr, folgte der nächste Alarm – diesmal mit einem deutlich größeren Aufwand. Die Löschzüge Gahlen und Altschermbeck wurden mit dem Einsatzstichwort „Öl auf Wasser“ zum Wesel-Datteln-Kanal gerufen. Teile des Löschzuges Altschermbeck wurden dabei direkt aus dem noch laufenden Grasbrand-Einsatz abgezogen.1
Vor Ort wurde eine unbestimmte Flüssigkeit auf der Wasseroberfläche des Kanals festgestellt. Die Feuerwehr reagierte sofort: Es wurde vorsorglich eine Ölsperre errichtet, und der Wesel-Datteln-Kanal zwischen den Schleusen Dorsten und Hünxe wurde vorübergehend gesperrt. Klingt dramatisch – und das war es auch erstmal.1
Zur weiteren Einschätzung der Lage wurde die Untere Wasserbehörde hinzugezogen. Nach gemeinsamen Messungen kam dann die Entwarnung: Von der Flüssigkeit ging keine Gefahr aus. Alle Maßnahmen der Feuerwehr wurden daraufhin zurückgenommen. Um 19:10 Uhr war auch dieser Einsatz beendet.1
Was dieser Dreifach-Einsatz mal wieder zeigt: Die Feuerwehr Schermbeck ist rund um die Uhr einsatzbereit – egal ob Sturmschaden, Feuer oder Umweltalarm. Besonders beeindruckend ist, wie die Kräfte des Löschzuges Altschermbeck mitten im Grasbrand-Einsatz direkt zum nächsten Einsatzort weiterdisponiert wurden. Das ist echter Teamgeist und professionelles Krisenmanagement auf höchstem Level.1
Großes Danke an alle, die bei diesen Einsätzen dabei waren – ihr macht einen verdammt wichtigen Job für die Menschen hier in NRW!
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