Falsche Wasserwerker täuschen in Duisburg-Hochfeld eine Seniorin und durchsuchen ihre Wohnung. Die Polizei sucht jetzt Zeugen und warnt vor der dreisten Masche.
Zwei Typen, eine fiese Masche – und eine Seniorin, die das Nachsehen hatte. In Duisburg-Hochfeld ist am Dienstagnachmittag ein fieser Trick abgelaufen, der echt nachdenklich macht. Gegen 16 Uhr klingelte ein Unbekannter an der Graustraße und gab sich als Wasserwerker aus.1 Mit der Ausrede, er müsse den Wasserdruck checken, kam er easy in die Wohnung rein.
Während die Seniorin auf Anweisung des angeblichen Wasserwerkers das Wasser in der Dusche abwechselnd kalt und warm laufen ließ, schlich sich ein zweiter Mann unbemerkt in die Wohnung.1 Richtig fies: Beide Männer behaupteten danach noch, sie müssten den Keller überprüfen – und verschwanden einfach. Erst später hat die Frau gemerkt, dass mehrere Schränke durchwühlt wurden. Ob dabei auch was geklaut wurde, ist noch Teil der Ermittlungen.1
Die Seniorin konnte beide Männer beschreiben. Der erste Täter soll etwa 1,65 Meter groß, ungefähr 50 Jahre alt und korpulent gewesen sein. Er trug eine Baseballkappe und eine dunkle Jacke. Der zweite Mann war ebenfalls etwa 1,65 Meter groß, aber deutlich jünger – circa 25 Jahre – und hatte dunkle Haare.1
Das Kriminalkommissariat 32 hat die Ermittlungen übernommen und hofft jetzt auf Hinweise aus der Nachbarschaft. Wer was gesehen hat oder Angaben zu den beiden Männern machen kann, soll sich bei der Polizei Duisburg unter 0203 2800 melden.1
Die Polizei warnt eindringlich: Trickdiebe suchen sich oft gezielt ältere Menschen aus, weil sie auf deren Gutmütigkeit oder Hilflosigkeit setzen.1 Deshalb geht der Appell nicht nur an die Betroffenen selbst, sondern an uns alle. Schaut in eurem Umfeld nach älteren Menschen, sprecht mit ihnen über solche Maschen und sensibilisiert sie dafür, fremde Leute nicht einfach in die Wohnung zu lassen – egal wie überzeugend die Ausrede klingt. Und falls euch mal was komisch vorkommt in der Nachbarschaft: Lieber einmal zu oft die Polizei informieren als einmal zu wenig.
Solche Fälle zeigen mal wieder, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben. Ein kurzer Anruf bei Verwandten oder ein Blick durch den Türspion kann schon einiges verhindern. Bleibt vorsichtig, Leute – und gebt die Info gerne weiter an eure Omas, Opas oder Nachbarn.
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