Hochhausbrand in Bielefeld-Sennestadt: Bewohner saßen im Qualm fest, Einsatz dauerte vier Stunden. Plus Update zum Großbrand in Werther.
Montagnacht wurde es ungemütlich für die Bewohner eines Hochhauses an der Elbeallee in Bielefeld-Sennestadt. Wie die Neue Westfälische berichtet, drang beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits Qualm aus dem Treppenhaus. Die Folge: Bewohner auf acht Etagen saßen erstmal fest und konnten das Haus nicht verlassen. Kein Spaß, wenn’s draußen schon dunkel und drinnen voller Rauch ist.
Der komplette Einsatz zog sich laut der Neue Westfälische über rund vier Stunden. Die Feuerwehr musste nicht nur löschen, sondern anschließend auch belüften und reinigen – logisch, bei acht betroffenen Etagen reicht ein schnelles Ablöschen nicht aus. Was genau das Feuer ausgelöst hat, ist bislang unklar geblieben. Ein echtes Rätsel also, das dem Einsatz auch seinen Namen gibt.
Dass Feuerwehren in der Region aktuell ordentlich zu tun haben, zeigt ein Blick nach Werther. Dort brannte laut Radio Bielefeld bereits am Dienstagabend (13.10.) eine Lagerhalle auf dem ehemaligen Weco-Gelände. Die Engerstraße musste komplett gesperrt werden, beißender Qualm lag über dem Gelände. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren im Einsatz – eine Hausnummer für einen einzelnen Brand. Auch hier gilt: Die Brandursache ist weiterhin unklar. Immerhin die gute Nachricht vorweg – laut Radio Bielefeld wurde niemand verletzt.
Zwei Einsätze, zwei unterschiedliche Szenarien – aber beide mit demselben Fragezeichen am Ende: Was hat das Feuer ausgelöst? Bei Bränden in Hochhäusern oder auf größeren Gewerbegeländen ist die Ursachenermittlung oft kein Kinderspiel, gerade wenn vor Ort erstmal gelöscht, belüftet und gesichert werden muss, bevor überhaupt genauer hingeschaut werden kann.
Für die Menschen im Hochhaus an der Elbeallee ging die Nacht zum Glück glimpflich aus – auch wenn das Warten im Qualm sicher kein schönes Gefühl war. Nach rund vier Stunden war der Einsatz beendet, das Haus wurder belüftet und gereinigt. Die Brandursache bleibt bislang offen, genau wie in Werther. Zwei Beispiele dafür, dass die Feuerwehren in der Region gerade ordentlich gefordert sind – und dass am Ende oft Glück mit im Spiel ist, wenn niemand ernsthaft zu Schaden kommt.
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